Journal of Okayama Medical Association
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血中ヨリ微量腦炎病毒ヲ證明スルニ際シテノ血液凝固阻止操作ニ關スル批判的檢索

Hiraki, Kiyosi
Thumnail 54_1103.pdf 831 KB
Abstract
Beim Nachweies des Encephalitisvirus im Blut beabsichtigte der Verfasser zur Hemmung der Blutgerinnung an Stelle des bisher zu diesem Behuf allgemein verwendeten Heparin andere leichter erreichbaren Mittel zu setzen und hat diesbezügliche vergleichende Untersuchungen an 6 Substanzen, vom Heparin angefangen und an Hirudin, Infusum von Funori (Gloiopeltis furcata), Ammonium oxalat, Natriumcitrat und Magnesiumsulfat angestellt. Ferner hat er den Einfluss von Defibrinierung auf das virus im Blut untersucht. Dadurch kam er zu folgendem Schluss: Zuerst konnte er feststellen, dass alle oben genannten, die Blutgerinnung hemmenden Mittel mehr oder weniger virulizide Wirkung entfalten, und das eben bei Anwendung geringerer Menge der Fall ist. Auch das Blut, welches bis zu 10% mit der minimalsten und doch noch zur Hemmung der Gerinnung hinreichend wirksamen Dosis jeder obengenannten Mittel versetzt ist, besitzt die Fähigkeit, die Virulenz abzuschwächen, seine Wirkungsweise ist dabei nur graduell verschieden. Diese Tatsache nämlich, dass das zu 10% mit dem allgemein üblichen 0,1% igen Heparin versetzte Blut eine virulizide Wirkung, wenn auch in verschwindend geringem Grade, aufweist, ist gewiss für das Studium der Encephalitis epidemica, insbesondere beim Nachweiss von geringem Virus im Blut beachtenswert. Ferner stellte et fest, dass das Blut durch das Defibrinieren fast keine Verminderung an seinem Virusgehalt erfahrt. Daraus zieht der Verf. den Schluss, dass, wenn man eine geringe Menge Virus im Blut der Kranke nachgewiessen will, so muss das Blut ohne Zufügung der die Gerinnbarkeit des Blutes aufhebenden Mittel sofort nach der Entnahme den Mäusen intracerebral geimpft werden. Nur in dringenden Fällen scheint es berechtigt zu sein, durch die Defibrinierung die Gerinnbarkeit des Blutes fortfallen zu lassen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489