Journal of Okayama Medical Association
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膵臟嚢腫全剔出治驗例

Yabe, Masao
Thumnail 54_491.pdf 2.45 MB
Abstract
Die Patientin war 28 Jahre alt. Vor etwa einem Jahr bekam sie auf dem linken Hypochondrium einen kräftigen Schlag, ihm folgte dann ein heftiger Schmerz. Seit etwa 3 Monaten ist an derselben Stelle ein Gänseeigrosser Tumor fühlbar, die allmäblich an Grösse zunahm und schliesslich über kindskopfgross geworden ist. Die Fluktuation war nachweisbar. Röntgenuntersuchung ergab, dass zwischen Magen und Quercolon die Cyste vorhanden war. Diagnose: Pankreascyste. Dem Verf. gelang es, die aus dem kaudalen Ende des Pankreas hervorgetretene, kindskopfgrosse Cyste vollständig zu exstirpieren. Die Wand der herausgenommenen Zyste war ungefähr 1cm diok, bestand hauptsächlich aus Bindegeweben, wies Lymphinfiltration, Blutung atrophierte Drüsenreste usw. auf. An der inneren Seite der Wand waren keine Epithelzellen anzutreffen. Es erwies sich, dass es sich um eine Pseudocyste handelte. Bei derartigen Pseudocyste des Pankreas legte man bisher die Gussenbauersche Fistel an, die aber eine sehr lange Zeit der Behandlung in Anspruch nahm. Die beste methode beruht auf der Exstirpation, die aber in der Regel infolge von Verwachsungen der Cyste mit der Umgebung kaum durchführbar ist. Nach dem Erachten des Verfassers gehört die gelungene totale Exstirpation der Cyste zu einer Seltenheit.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489