Journal of Okayama Medical Association
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「鹽酸ヨヒンビン」ノ心臟作用ニ關スル知見補遺

Katagi, Fujiro
Thumnail 54_457.pdf 9.96 MB
Abstract
Die Resultate sind, wie folgt, kurz zusammenzufassen. 1) Das Yohimbin. (0,00001%) wirkt immer am isolierten Froschherzen (nach der Methode von Straub) hemmend. Bei der Konzentration von 0,001-0,005% treten zuerst eine systolische Schwäche, dann eine Plusationsunregelmässigkeit, eine Abnahme der Schlagfrequenz, ein Herzblock und schliesslich ein diastolischer Stillstand der Herzkammer auf. Nach ihrem Stillatand sieht man Sinus und Vorhof noch einige Minuten pulsieren, dann auch diastolisch stillstehen. Aber das diastolisch stillstehende Herz kontrahiert sich durch mechanischen Reiz und erholt sich wieder bis zu einem gewlssen Grade durch das Auswachsen und Auswechseln der Nährflüssigkeit. 2) Atropin hat keinen Einfluss auf die obengenannten Yohimbinwirkungen. Adrenalin hebt die infolge Yohimbin eingetretene Pulsationsschwäche wieder vollständig auf, den Herzblock und diastolischen Stillstand nur bis zu einem gewissen Grade. Beim Zustande einer Erregung der Herzaktion infolge Adrenalinwirknng wirkt aber das Yohimbin hemmend. 3) Strophanthin und Barium können auch die systolische Schwäche beheben und den Herzblock verschwinden lassen, aber bei der hochgradigen Hemmung infolge hoher Konzentration von Yohimbin haben sie kaum Erfolg zu verzeichnen. 4) Lässt man Campher auf das Herz einwirken, dessen Pulsation durch Yohimbin gestört ist, söerleidet es anfangs eine hochgradige Störung, zeigt dann aber nach 1/2-1 Stunde wieder eine lebendige Pulsation. Aber das Yohimbin zeigt beim Austritt der sekundären herzerregenden Wirkung von Campher eine hemmende Wirkung. 5) Der Traubenzucker wirkt auf die hemmende Wirkung des Yohimbins antagonistisch: die Pulsationsunregelmässigkeit wird korrigiert und die Wirksame Minimaldosis des Yohimbins gesteigert. Der 5%ige Traubenzucker verstärkt anfangs die durch Yohimbin bewirkte Pulsationsschwäche hebt sie nach 5-6 Minuten wieder anf und verbessert die Pulsationsunregelmässigkeit. 6) Das Yohimbin (uber 0,00005) wirkt auf das überlebende Kaninchenherz (Langendorff-Fukudasche Methods) hemmend; 0,005% Yohimbin fuhrt zu deutlicher Pulsationsschwache und -unregelmässigkeit. 7) Atropin hat keinen Einfluss auf die obengenannte Yohimbinwirkung, dagegen, zeigt Adrenalin keine eigentlich excitierende Wirkung auf das Herz nach der Yohimbininjektion. 8) Strophanthin und Barium wirken bei der Pulsationsschädigung infolge Yohimbin erholend wie es beim Froscbherz der Fall ist. Obengenanntem Resultate zufolge hat das Yohimbin, das im allgemeinen als lähmendes Gift der Sympathicusendigungen anzusehen ist, eine lähmende Wirknng auf die herzerregende Nervenendigung am Kaninchen, sodass Adrenalin ohne Einfluss bleibt, aber beim Froschherzen ist nichts derartiges zu beobachten. Bei der Herzfunktionsstörung infolge Yohimbin haben sowohl Strophanthin und Barium als Erregungsmittel des Herzmuskels, als auch Campher, der auf die motorischen Ganglienzellen erregend, wirkt, guten Erfolg. Der Herzmuskel reagiert nach dem diastolischen Stillstand auf mechanischen Reiz und die Herzaktion-wirk durch Auswechseln der Nahrflüssigkeit wieder hergestellt. Aus diesen Tatsachen konnte man schliessen, dass das Yohimbin anfangs auf die motorischen Ganglienzellen lähmend wirkt, danach das Beizleitungssystem angreift. Aber das Yohimbin von hoher Konzentration durfte den Herzmuskel wegen der folgenden Tatsache angreifen, dass Strophanthin und Barium bei der Pulsationsstörung infolge hoher Konzentration kaum Erfolg haben.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489