Journal of Okayama Medical Association
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癌屍ニ於ケル濱崎氏「けとえのーる顆粒」ノ研究(第1報)「クローム固定」ニ依ル研究

Kôsaka, Eigorô
Thumnail 53_1917.pdf 2.73 MB
Abstract
Seitdem die Ketoenolgranula von Hamazaki zum erstenmal entdeckt wurden, sind sie durch sorgfältige Untersuchungen von Hamazaki und seinen Mitarbeitern morphologisch und chemisch genau charakterisiert worden. Es stellte sich namentlich heraus, dass die Ketoenolgranula hauptsächtlich aus Nucleinsäure und Purinderivaten bestehen. Bezuglich der spezifischen Nachweismethode dieser Granula, der Karbolfuchsin-Jod-Methode, konnte man den Beweis erbringen, dass sie eine ketoenolbildende Reaktion darstellt. Hamazaki hat sich sodann in eingehenden Studien mit den einschlägigen Granula befasst und sich bemüht ihr Wesen aus Verschiedenen Vorgängen, wie z.B. Purinumsatz usw. zu erklären. In Anbetracht der Beziehungen zwischen Krebs und Purinumsatz hat er in der letzten Zeit bei operativ erhaltenen Krebsgeweben die Hg-Ketoenolgranula (säurefeste Granula) auf das genaueste untersucht. Seine Mitarbeiter, Hiramoto und Nishii, haben sogar durch die Untersuchungen der Ketoenolsubstanzen im Harn der Krebskranken zur Kenntnis der betr. Granula vieles beigetragen. Was aber die Ketoenolgranula im menschlichen Gewebe anbetrifft, so sind sie noch wenig erforscht. Hamazaki hat neulich bei normalen Geweben und dann mit Matsuda bei Encephalitis epidemica die Ketoenolgranula untersucht; Konishi sowie Nakamura haben die betr. Granula im menschlichen Skelettmuskel untersucht. Der Verf. hat nun in Sektionsfallen von Krebskranken die Cr-Ketoenolgranula im Geschwulstgewebe und in verschiedenen Organen des ganzen Körpers untersucht und erhielt folgende Ergebnisse; Im Vergleich mit den normalen Geweben des Menschen sind die Organe der Krebskranken etwas reicher an Ketoenolgranula und zwar an eckigen Granula. Ausserdem sind in diesen Organen noch rundliche bzw. grob-rundliche und hohle Granula anzutref fen, die gegen die Differenzierung mittels Barytwassers einen starken Widerstand leisten Ziemlich gross ist die Zahl dieser Granula, die namentlich Übergangsformen zu den Ketoenollipoiden darstellen. Eine hochgradige Verfettung dieser Granula jedoch, die bei der Encephalitis epidemica stattfinden kann, wird nicht beobachtet. Im Vergleich mit den normalen Menschen zeigen die Granula der Krebskranken im Herzen, in der Aorta und im Kleinhirn fast keine Veränderungen an Zahl. In der Lunge, Zunge, im Magen, Dickdarm, in der Leber, in den Nieren, Nebennieren usw. ist eine kleine Verringerung der Granula erkennbar. In der Trachea, im Grosshirn, Oesophagus, im Pankreas usw. ist die Verringerung der Granula eine massige. In der Milz und im Dünndarm dagegen tritt die Verringerung in starkerem Mässe auf. In den Krebsgeweben sind in der Regel die Granula nur in kleiner Menge vorhanden. In den älteren oder nekrotisierenden Krebsgeweben nehmen die Granula an Zahl zu. Auf Grund dieser Beobachtungen nimmt der Verf. an, dass die in der bisherigen Literatur chemisch festgestellte Vermehrung der Nucleinsäure in den Krebsgeweben hauptsachlich als eine Vermehrung der Nucleproteide oder der Chromatinsubstanz ausgedeutet werden muss. Da die Leichen der an Krebs gestorbenen Menschen entweder sekundäre Veränderungen infolge von Tumoren erleiden oder Komplikationen mit andersartigen krankheiten zeigen, ist es nicht berechtigt, die quantitativen sowie qualitativen Schwankungen der Ketoenolgranula in den obengenannten verschiedenen Organen den vom Krebs hervorgerufenen Veränderungen allein zuzuschreiben.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489