Journal of Okayama Medical Association
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岡山市ニ於ケル赤痢及ビ疫痢樣疾患ノ臨牀學的觀察

Sakanaka, Tadaiti
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Abstract
Verfasser hat klinische Beobachtungen an 105 Fällen von Dysenterie und Ekiri angestellt, welche das städtische Hospital zu Okayama im Jahre 1937 aufgenommen hatte. In 78 von diesen Fällen babe ich Dysenteriebazillen nachgewieseu und auch deren Bakterientypus nach der Futaki'schen Klassifikation bestimmt. Die Beobachtungen über die Beziehung des Bakterientypus zu den klinischen symptomen haben folgende Resultate ergeben: 1) Bei 2 Fällen von durch Komagome-A bedingter Dysenterie war die Prognose gut, wenn sie auch beide schwer und protrahiert verliefen. 2) Unter 58 Fällen von durch Komagome-B bedingter Dysenterie sind 18 Fälle von leichter, 28 Fälle von mittlerer und 12 Fälle von schwerer Form gewesen; 11 Fälle fährten zum Exitus. Diese Dysenterieform neigte allgemeinen mehr zu einem chronischen Verlauf. Oft stellten sich bei Kindern die sog. Ekirisymptome ein. Die grossere Hälfte dieser Kinder starb; auch bei ganz alten Leuten nahm eine volle Hälfte einen todlischen Ausgang. 3) Unter 8 Fällen von durch Kawase'sche Bazillen bedingter Dysenterie zeigten sich im Krankheitsbeginn nicht selten starke toxische Symptome, die Prognose war aber im allgemeinen gut und von etwas kürzerem Verlauf als bei der durch Komagome-B bedingten Dysenterie. 4) Die Mehrzahl von 6 durch Nakamura'sche Bazillen bedingten Fällen waren von mittlerer und leichter Form; sie atten eine gute Prognose und einen kürzeren Verlauf als die durch Kawase'sche Bazilleu bedingten. 5) 2 Fälle, bedingt durch Ohara'sche Bazillen, führten unter schweren Ekiri- symptomen zum raschen Exitus. 6) Je 1 Fall von Dysenterie, bedingt durch Schmitz'sche Bazillen, und durch Bazillen von einem unklaren Typus waren von leichter Form. 7) Unter 27 Fällen, bei welchen Dysenteriebazillen nicht nachgewiesen wurden, waren 7 Fällen von Kindern, je 10 Fälle von Erwachsenen und Greisen. 5 Fälle von den Kinderfällen zeigten Ekirisymptome; 3 davon sind gestorben. Bei Erwachsenen und Greisen waren die Fälle meistenfalls von leichter Form. 2 von 10 alten Leuten sind gestorben.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489