Journal of Okayama Medical Association
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「ニスモヂール」ノ諸種滑平筋臟器ニ對スル作用補遺

Asakawa, Hisashi
51_1020.pdf 17.4 MB
Abstract
Der Verfasser stellte Untersuchungen an über die Wirkung des Trimethylmethoxypropenylammoniumbromids (Esmodil) auf den Dünndarm, Eileiter, Uterus und die Blase des Kanincheus und auf den Magen und Uterus der Ratte. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Bei dem überlebenden Kaninchendarm bewirkt dieser Stoff in kleinen bis grossen Dosen Erregung. Auf die durch diesen Stoff hervorgerufene Steigerung der Darmbewegungen und des Tonus wirkt Atropin in bestimmten Mengen antagonistisch. Der Angriffspunkt ist in der Hauptsache im Parasympathicus selbst zu suchen. 2. Die Wirkungsweise sowie der Wirkungsmechanismus dieser Substanz auf den ausgeschnittenen Uterus und Eileiter des Kaninchens sind denen beim Kaninchendarm analog; der isolierte Eileiter des Kaninchens zeigt gegen dieses Gift einen etwas hoheren Widerstand als der Uterus. 3. Die Wirkung sowie der Mechanismus der Wirkung dieser Substanz auf die ausgeschuitteue Blase des Kaninchens sind denen bei Kaninchendarm, -uterus und -eileiter analog, aber die Empfindlichkeit des genannten Organs gegenüber der Substanz ist sehr gross; die kleinste wirksame Menge beträgt ein Fünftel derjenigen, die für den Darm nötig ist. 4. Die Wirkungsweise sowie der Wirkungsmechauismus dieser Substanz auf den ausgeschnitten Uterus und Magen der Ratte stimmen mit denencheim Kaninchendarm überein, aber ihre Empfindlichkeit auf das Gift ist sehr gering; die kleinste wirksame Menge berägt ca. das Zwei- bis Zwanzigfache der Menge, die für den Darm nötig ist. 5. Die Wirkungsweise sowie der Wirkungsmechauismus der Substanz auf den im Körper befindlichen Düundarm und Uterus des Kaninchens sind deuen beim ausgeschnittenen analog. Die durch diesen Stoff hervorgerufene steigernde Wirkung der Darmbewegungen beruht auf periphere parasympathischer Wirkung, und die Ganglienzellen sowie die präganglionären Fasern sind wahrscheinlich an dem Auftreten dieser Wirkung nicht beteiligt. 6. Auf das Kaninchenohrgefäss und Froschsche. kelgefäss wirkt das genannte Gift in sehr kleinen bis grossen Dosen immer erweiternd, wobei das erstere empfindlicher ist als das letztere. Diese Wirkung ist ebenfalls auf die parasympathische Wirkung zurückzuführen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489