Journal of Okayama Medical Association
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濱崎氏耐酸性顆粒ト硅曹注射ニ依ルAmyloidosisトノ關係ニ就テ(第3報)Histonト耐酸性顆粒ノ消長關係ニ就テ

Mihune, Kanichi
Thumnail 51_2399.pdf 3.11 MB
Abstract
Man nimmt an, daB die Zerfallprodukte der arteigenen Zelle eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Amyloidablagerung spielen. Insbesondere legen Gierke u. Aschoff der Spaltung des Zellkerns groBe Bedeutung bei. Das EiweiB des Zellkernes besteht aus Nucleoproteiden, welche über 90% des KerneiweiBes ausmachen, und aus einer geringen Menge von Karyogen. Die ersteren setzen sich aus Nucleinsäure, Histon oder Protamin zusammen. In seinen letzten Arbeiten hat Verfasser durch den Nachweis der Hamazakischen säurefesten Granula festgestellt, daB Nucleinsäure und ihre Abbauprodukte, d.h. die Purinderivate, nicht unmittelbar an der Amyloidbildung beteiligt sein können. Es bleibt nun noch eine andere wichtige Frage zu lösen, nämlich ob Histon oder Protamin an der Amyloidbildung tatsächlich beteiligt sein kann. Verfasser untersuchte die Beziehung zwischen Amyloidablagerung und Histon mittels des durch Hamazaki modifizierten histochemischen Forschungsverfahren Sugiyamas. Die Resultate dieser Untersuchung sind wie folgt zusammenzufassen: Man findet keine Sugiyamaschen Perinucleogranula in der Amyloidsubstanz, welche durch die Natriumsilikatinjektion erzeugt worden ist. Je geringer die Histonmenge in den durch die Amyloidsubstanz infiltrierten Geweben wird, desto deutlicher nimmt die Amyloidablagerung zu. Die Zu-und Abnahme des Histons in den mit Amyloidsubstanz abgelagerten Geweben verhält sich im allgemeinen wie die der säurefesten Substanzen bei Amyloidablagerung, worüber Verfasser in seiner letzten Arbeit berichtet hat. Also sind weder Histon noch die anderen Abbauprodukte der Nucleoproteide unmittelbar an der Entstehung der Amyloidsubstanz beteiligt. Die Frage des Verhältnisses der Pyrimidinderivate bei der Amyloidbildung möchte Verfasser offen lassen, weil man sie heute histochemisch noch nicht darstellen kann. In Rücksicht auf die oben erwahnten systematisierten histochemischen Resultate seiner Untersuchungen über die sauren und basischen KerneiweiBe hat Verfasser schlieBlich angenommen, daB Zerfallprodukte der ZellkerneiweiBe überhaupt wohl nicht direkt an der Entstehung der Amyloidsubstanz beteiligt sind. DemgemäB bleibt nur eine Möglichkeit übrig, nämlich daB der überwiegende EiweiB bestandteil der Amyloidsubstanz aus den EiweiBen des Cytoplasmag bzw. Blutplassmas stammt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489