Journal of Okayama Medical Association
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非經口的輸入卵白ノ運命ニ關スル研究(第1編)卵白ノ血管外消失ニ及ボス非特異性蛋白體注入ノ影響ニ就テ

Kuramoto, Tumoru
50_1679.pdf 6.91 MB
Abstract
Um eine experimentelle Grundlage für die Feststellung der Beziehungen zwischen dem Beticuloendotherialsystem (R.E.S.) und der Reizkorpertherapie zu schaffen, bestimmte Verfasser die Verweildauer des intravenös injizierten Hühnereiweisses in der Blutbahn mittels des Präcipitationsversuches in vitro nach der Fremdeiweisszufuhr, da bereits von einigen Autoren bzw. dem Verfasser bewiesen worden ist, dass die Funktion des R.E.S. mit der Verweilzeit im entgegengesetzten Sinne paralell geht. Als Versuchstiere wurden Kaninchen benutzt, deren Blutbild und Körpertemperatur untersucht wurden. Die Resultate der vorliegenden Untersuchung lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Wird eine grosse Menge Eryosan (1ccm pro Kg) subkutan verabreicht und kurz nach der Eryosaninjektion Hühnereiweiss eingeführt, so wird während der ersten 2 Std. eine Verlängerung und nachher eine Verkürzung der Verweilzeit des Hühnereiweisses konstatiert. Letztere dauert bis ca. 13 Std. nach der Eiweisszufuhr. Dies stimmt mit der Angabe von Hündel und Malet überein, dass namlich bei der Reiztherapie eine negative Phase von einer nachkommenden positiven begleitet ist. Aber bei intravenöser Anwendung einer gleichen Menge von Eryosan tritt gar keine Beschleunigung, sondern nur eine Verspätung ein. Daraus schliesst Verf., dass bei der Reiztherapie die subkutane Anwendung der intravenösen Methode überlegen ist. 2) Beim Eryosan-Versuch mit mittlerer Dose (0,5ccm pro Kg) bzw. kleinerer Dose (0,2ccm pro Kg) fand immer eine Verkürzung der Verweilzeit des Hühnereiweisses in der Blutbahn statt, wenn dies kurz nach der Eryosan-Injektion subkutan oder intravenos eingeführt wurde; das scheint zu beweisen, dass, von der Funktion des R.E.S. aus betrachtet, bei der Reiztherapie die Anwendung kleinerer Mengen des Reizmittels zweckmässiger ist als die grösserer. 3) Bei Kaseosan-Injektion in kleiner Menge (0,3ccm intravenos) war eine Beschleunigung des Ausflusses von Hühnereiweiss aus der Blutbahn nur dei der Versuchsreihe bemerkbar, bei welcher Hühnereiweiss 10 Minuten nach der Kaseosan-Injektion eingeführt wurde. Es war aber keine Änderung den Kontrollversuchen gegenüber festzustellen, wenn die Untersuchung des Hühnereiweisses nach je 10 Std. bzw. 3 bis 7 Tagen vorgenommen wurde. Daraus schliesst Verf., dass die Wirkung der einmaligen parenteralen Verabreichung des Eiweisses nur eine vorübergehende d.h. haechstens 10 Std. dauernde ist. 4) Beim letzten Versuch, bei dem Kaseosan in von 0,01ccm ausgehenden und täglich sich bis 1ccm steigerunden Dosen 6 Tage lang fortlaufend injiziert wurde, wurde nachher Hühnereiweiss in Intervallen von je 10 Std., 15 Std., und 7 Tagen nach der letzten Kaseosan-Injektion verabreicht und die Verweilzeit des betreffenden Hühnereiweisses in der Blutbahn verfolgt. Dabei wurde im Gegensatz zum vorigen versuch eine Verkürzung der Verweilzeit bis zu 15 Std. festgestellt. Man sieht also, dass der Erfolg der Reiztherapie sich verlängert, wenn man Fremdeiweiss mehrmals statt nur einmal anwendet, was mit der Angabe von Händel gut übereinstimmt. 5) Zum Schluss fasst Verf. die Ergebnisse seiner Blutuntersuchungen und Temperaturmessungen an den Versuchstieren durch ganze Versuchsreihen hindurch dahin zusammen, dass die Temperaturschwankung mit der Funktion des R.E.S. nicht paralell geht, wie bei der Reiztherapie angenommen wurde; ausserdem wurde eine Erscheinung vermisst, dass nämlich der Leukopenie eine Leukozytose vorangehen soll.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489