Journal of Okayama Medical Association
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海猽内淋巴嚢内腔ニ遊離セル細胞ニ就テノ1考察

Doi, Shin-ichi
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Abstract
Durch eine dem blossgelegten oberen oder horizontalen Bogengang zugefügte kleine Verletzung hindurch wurden 0,02-0,03c.c. einer reinen Tuschlösung von be- stimmter Konzentration mit einer feinen Injektionsnadel in die Ampulla mit möglichst wenig Druck langsam eingespritzt. Der Verlauf dieses Eingriffes wurde nach 30 Minuten und nach 2 Stunden beobachtet. Hauptsächlich bei einigen Fällen, bei welchen die Tuschlösung ins endolymphatische System eingedrungen war, besonders bei den Befunden der Hohle des Saccus endolymphaticus, wurden folgende interessante Ergebnisse festgestellt: 1. Die Tuschlösung ist schon 30 Minuten nach der Einspritzung bis ins Endstück des Saccus eingedrungen und diffus verbreitet. 2. 30 Minuten nach der Einspritzung speichern die in der Höhle des Saccus frei schwimmenden Zellen die Tuschkörnchen deutlich ein. Schon nach 2 Stunden zeigen sie infolge der Degeneration eine Zerstörung und Zerschmelzung. 3. Solche Zellen sind nach Form und Grosse Bowie nach der Speicherungswirkung ale histiozytore Zellen anzusehen, welche aus dem den Saccus umgebenden Gewebe herausgewandert sind. 4. Die im Saccus haufig vorhändene kolloidale Substanz scheint zu dieser Speieherungswirkung eine bestimmte Beziehung zu haben.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489