Journal of Okayama Medical Association
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實驗的家兎血清病ニ就テ(第1囘報告)

Morishita, R.
Thumnail 49_1681.pdf 3.08 MB
Abstract
Über Serumkrankheiten wurde bisher von klinischer Seit viel berichtet, aber es fehlen Arbeiten über Tierversuche auf diesem Gebiet. Daher stellte Verfasser Versuch über Serumkrankheiten in systematischer Weise mit Pferd- und Rinderserum bei Kaninchen und Meerschweinchen an. Hier seien die Resultate kurz zusammengefasst angeben. Als Versuchtiere wählte Verfasser weisse Kaninchen, weil die Rötung nach der Seruminjektion und der Eautöedem auf beiden Ohren leicht bemerkbar sind. 1) Von 92 Kaninchen bekam er positive Reaktionen in 57 Fallen nach Injektion mit grossen Pferdserum intravenos, subkutan und intraperitoneal. 2) Die nötige Menge zur Injektion betrug über 5cc pro Kilogramm des Versuchtiers, weil unter dieser Menge (3 od. 4cc) der Versuch immer negativ bleibt, und 5cc Injektion zu 48%, 6cc zu 76%, 10cc zu 57% positiv reagiert. 3) Es ist interessant, dass diese Reaktion nach bestimmter Inkubation auftritt, nach 4 Tagen in 4 Fällen, 5 Tagen in 19 und nach 6 Tagen in 25 Fällen (Hochstzahl), dann wieder abnehmend nach 7 Tagen in 7, nach 8 Tagen in 2 Fällen. 4) Die positive Reaktion dauert über 3 Tagen bis zu 7 Tagen und bei leichten Symptomen bis zu 3 Tagen, 5) Diese Reaktion schwankt je nach der Individualität der Versuchkaninchen und noch stärker je nach den Pferserumarten. Aktives frisches Serum wirkt stärker als inaktives. Doch wurde positive Reaktion mit 3 Jahren alten Pferdsera erzielt. 6) Nach Rinderseruminjektion reagiert das Tier etwas milder als mit Pferdserum; durch beide Serumarten wurde auch beim Meerschweinchen positive Reaktion erreicht. 7) Ausser Hautrötung und Hautöedem stellt man bei positiven Serumkrankheiten des Versuchtiers Temperatursteigerung (2-3 C°) und Leukozytose fest.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489