Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

2-3「ケブラツコ・アルカロイド」ノ藥理學的研究(第2報)摘出平滑筋諸臟器ニ對スル作用比較

Choda, Toshiki
Abstract
In der vorigen Mitteilung wurde berichtet, dass Quebracho-Alkaloide, wie Quebrachin, Aspidospermin und Quebrachamin auf den Blutkalkspiegel des Kaninchens herabsetzend wirken, dass sie aber die an sich gleichgerichtete Wirkung des Adrenalins deutlich hemmen. In der vorliegenden Arbeit wurden Versuche mit denselben Stoffen an verschiedenen ausgeschnittenen glattmuskeligen Organen, wie dem Uterus, der Tuba, dem Darm und dem Trigonum der Harnblase des Kaninchens angestellt, um diese 3 Stoffe in ihrer Wirkung sowie in der Beziehung zur Adrenalinwirkung zu vergleichen. 1. Auf den isolierten Uterus, die Tuba und das Trigonum der Harnblase des Kaninchens zeigen diese 3 Stoffe stets eine erregende Wirkung. Dagegen zeigen Quebrachin und Quebrachamin am isolierten Kaninchendarm in kleinen wie grossen Dosen eine hemmende Wirkung, während Aspidospermin allein erregend wirkt. Die erregenden Wirkungen werden auf Grund der Beziehung zur Wirkung des Atropins auf eine Eiuwirkung auf den Muskel zurückgeführt. Bei der hemmenden Wirkung versagen kleine Dosen von Pilocarpin und Barium, was beweist, dass es sich um eine Lähmung des Muskels handelt. Die Stärke der erregenden Wirkung der 3 Stoffe schwankt je nach den Organen ziemlich. Im allgemeinen aber ist Aspidospermin am stärksten, während Quebrachin und Quebrachamin sich nahestehen. Bei der Kaninchentuba jodoch ist Quebrachin dem Quebrachamin an Wirkung überlegen. An hemmender Wirkung auf den Kaninchendarm ist Quebrachin starker als Quebrachamin. 2. Wenn Quebrachin und Aspidospermin aber in erregenden Dosen beim Zustande einer Erregung der oben genannten Organe infolge der Adrenalinwirkung gegeben werden, so verursachen sie eine deutliche Erschlaffung dieser Organe, und zwar wird die Adrenalinwirkung umgekehrt. Umgekeht wirkt bei einer Erregung dieser Organe infolge der Einwirkung dieser 3 Stoffe Adrenalin nicht erregend, sondern hemmend. Diese Erscheinung kaun auch mit der Umkehrung der Adrenalinwirkung infolge der Einwirkuag dieser Stoffe erklart werden. Der spezifische Autagonismus dieser Gifte zum Adrenalin tritt bei Quebrachin am deutlichsten auf, wird bei Aspidospermin schwächer und ist am schwächsten bei Quebrachamin, das beim Kaninchenuterus allein bisweilen den spezifischen Antagonismus zeigt. Diese Resultate stimmen mit denen der vorigen Mitteilung überein und führen zu demselben Schluss, namlich dass die Quebracbo-Alkaloide ausser der bekannten Muskelwirkung auf die fordernden Sympathikusfasern eine elektiv lähmende Wirkung haben. 3. Die durch das Piloearpin verursachte erregende Wirkung an den oben genannten Organen wird durch diese Gifte nicht gehemmt, sondern sie wirken wie gewöhnlich weiter erregend. Diese Gifte haben also keine Wirkung auf den Parasympathikus. 4. Am Darm hat Adrenalin nach Vorbehandlung mit diesen 3 Stoffen keine veranderte Wirkung, d.h. seine hemmende Wirkung wird durch diese Stoffe nicht beeinträchtigt. Aus diesen Tatsachen ist zu entnehmen, dass diese 3 Stoffe die Eigentumlichkeit haben, die hemmenden Sympathikusfasern nicht zu lähmen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489