Journal of Okayama Medical Association
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所謂刺戟傳導路ノ切斷ト「心臟ブロツク」トノ關係ニ就テ

Maeta, Tetuo
Thumnail 49_481.pdf 397 KB
Abstract
Verfasser forschte den durch die Durchschneidung des Hissschen Bündels hervorgerufenen Herzblock bei Katzen u. Kaninchenherzen, unter der Durchspulüng mit erwärmter Lockescher Lösung. Die durchschneidung der beiden schenkels des Hissschen Bündels wird folgendermassen ausgeführt; die Durchschneidung des rechten Schenkels wird, nach dem Eroffnung des Conus arteriosus parallel zum Sulcus longitudinalis anterior, senkrecht zum Schenkel an der Trabecula septmargiualis hinter dem Medialpappilarmuskelausgefuhrt, und beim liuken Schenkel, wird zuerst ein Einschnitt an der linken Ventrikelwand zwischen A. posterior ventriculi sinistri und Ramus circumflexus von A. coronaiae sinistrae dicht denen anliegend gemacht, und dann durch diese Offnung der zweite Schnitt am Septum Membr. ventriculorum unter der Valvula semilunalis posterior schräg von links nach-unten ansgeführt. Er bekamm einen Fall, bei dem der Herzblock überhaupt nicht vorkommt, wenn auch die beiden Schenkeln des Hissschen Bündels ganz durchschnitten sind. Dieses Herz um histologisch zu untersuchen, wurde in Paraffin eingebettet, Serienschnitt angefertigt und Hämatoxilin und nach Van Giesonscher Methode gefärbt. An diesen Präparate erkennt man dass der Hissschen Bündel insbesonders dessen beiden Schenkeln während seinem Verlauf mehr oder weniger Äste ausstrahlen, die endlich in dem Scheidewandmuskel äbergehen. Besonders bei Katzenherzen, befinden sich die Muskelfasern, die den Tawaraschen Knoten mit Scheidewandmuskel direkt verbinden. Aus seinem histologischen Befunde kann man schliessen, dass die in dem Tawaraschen Knoten entstehnde Erregung nicht nur durch den sog. Hissschen Bändel sondern auch durch die oben geschriebenen atypischen Muskelfaseraste (nach Prof. Dr. Tamura nicht atypisch sondern immer vorhandene Äste) fortgeleitet wird.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489