Journal of Okayama Medical Association
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受精卵ノ初期發育ニ關スル研究 其ノ2「マウス」ノ原始器官發生ニ至ル迄ノ子宮腔中ニ於ケル發育(特ニ羊膜形成機轉ニ就テ)

Sato, Kan
Thumnail 48_792.pdf 12.1 MB
Abstract
Verfasser hat schon über die Entwicklungsgeschichte des Mäuseeies in der Tuba uterina berichtet. Er hält es nun danach hier für die Entwicklungsgeschichte desselben im Uterus für notwendig, besonders genau die Entstehungsweise des Amnions, d. h. den Vereinigungsmechanismus der Amnionsfalten zu beschreiben. Abgesehen von der in der 1 Mitteilung beschriebenen Untersuchungsmethode beobachtete ich die Begattung mehrmals, um den Entwicklungsgrad genau bestimmen zu können. Zu diesem Zweck brauchte ich ca. 60 Materialien, in denen sich über 300 Embryonen befanden. 1) Der Keim gelangt in den Uterus in der Form von Morula. Die Keime, welche in den Anfangsteil des Uteruslumens gelangt sind, zeigen zuerst die exzeutrische Höhlung, dann gehen sie zu der implantierenden Stelle der Schleimhaut. Diesen Keim nennt man das Blastulastadium, dessen Höhle immer grösser wird. Das Ektoderm besteht aus den äusseren Keimschichtzelleu, das Entoderm aus den an der Höhle einschichtig liegenden Zellen. 2) Der Keim fällt ale Blastulaform in die antimesometrale Bucht oder wird von der beiderseitigen, sich einziehenden Schleimhaut am eigentlichen Uterus umarmt. An den Implantationsstellen sieht man these 2 Typen. Das Schleimhautepithel wird durch den chemischen Stoff, welcher aus dem Keim sezerniert wird, und durch den Druck des sich vergrössernden Keimes ganz zu grunde gerichtet, und zu gleicher Zeit verändern sich die Mucosazellen zu Decidua. Der Trophoblast des Keimes liegt an der Oberfläche des Deciduaepithels und ernährt den Keim. In dieser Entwicklungsstufe ist der Keim spindelförmig. Die Ektodermzellen, welche mesometral im Keim liegen, berühren das Mucosagewebe und entwickelu sich allmählich nach dem Uteruslumen hin. Endlich verwachsen diese Zellen mit dem Mucosagewebe und bilden die Placenta. Die Placenta nimmt also immer den Platz an der mesometralen Seite des Keimes ein. Und die Embryonalzellen wölben sich auch in die Keimblasenhöhle vor. 3) Von dem 4. Tag nach der Begattung an sieht man im Mucosagewebe rings um den Keirn die wabige Struktur, indem sich zahlreiche kleine Vacuolen zwischen den Mucosazellen entwickeln. 4) Es tritt fin frühen Stadium eine kleine Höhle im Ektoplacentarconus auf, d. h. die Ektoplacentarhöhle, welche in der Mitte des Keimes mit der Proamnionshöhle konfluiert und mit dieser ein langes Lumen bildet. In diesem Stadium entwickeln sich die Embryonalzellen stark nach der Keimblasenhöhle, so ale ob das Ektoderm mehr innen liege als das Entoderm. Diese Keimblätterlage ist typisch am Nager, insbesondere bei der Maus, infolgedessen nennt man den Vorgang Keimblätterumkehr oder Entypie der Keimblätter. Im Glastrulastadium hat der Keim an der mesometralen Seite die Placenta und seine Längsachse steht fast immer senkrecht zur Uteruslängsachse. 5) Wenn man bei dem oestrous Zyklus den Scheideninhalt untersucht, so bemerkt man vorn ca. 10. Tag nach der Begattung an eine mässige Blutung aus dem Uterus, welche 3 oder 4 Tage lang dauert. Vom Ende des 6. Tages nach der Begattung an, ca. 4 Tage vor dem Beginn dieses äusseren Blutungszeichens, ist auch in dem mikroskopischen Präparate eine Blutung in der Decidua- und Uterus-höhle infolge des Dilatierens der Kapillaren des Mucosagewebes festzustellen. Ja, das in der Scheide sich stauende Blut entstammt den erweiterten Mucosakapillaren. Daher kann man, wenn man in der Scheide eine mässige Blutung sieht, insofern mit Sicherheit keine audere Blutuugsquelle ale Schwangerschaft diagnostizieren. 6) Von dem 6. Tag nach der Begattung an treten die Riesenzellen in dem Mucosagewebe rings um das Embryo zutage. Je weiter die Schwangerschaftsperiode fortschreitet, desto meter verniehren und vergrössern sich die Riesenzellen. 7) An dem 6. Tag nach der Begattung entwickeln sich die vordere,hintere und seitliche Amnionsfalten aus dem Ektoderm. Die hintere Amnionsfalte wolbt sich stark nach innen vor und bildet darin eine grosse Höhle "Exocölom", aber die vordere Amnionsfalte tut dies nur ganz leicht. Dann entsteht ein kleiner Raum im Mesodermgewebe, welches sich in der vorderen Amnionsfalte entwickelt. Zwischen Exocolom und Mesodermraum verläuft ein schmaler Amnionnabelgang, welcher Proamnionshöhle und Ektoplacentarhohle verbindet. Entsprechend dem Wachstume des Keimes vergrossern sich immer Exocolom und Mesodermraum und beide beginnen sich von den Seitenwanden an zu vereinigen und werden schliesslich ein grosser Raum (Exocölom). Da das Exocölom immer grosser wird, wird der Amnionnabelgang immer kleiner, endlich verschliesst er sich bis zu einem Strang. 8) Der oben beschriebene Amnionnabelstrang entsteht aus anfangs aus hauptsachlich aus den oberen Wande des Exocoloms und des Mesodermraumes vollgebildet und besteht aus einer 2-Keimblättermembran, der ausseren mesodermalen und der inneren ectodermalen Membran. 9) Das Chorion entsteht auch aus einer 2-Keimblattermembran, der mesodermalen und der ectodermalen Membran, und liegt zwischen Exocölom und Ektoplacentarhöhle. Die mesodermale Membran liegt an dem Exocölom und die ektodermale an der Ektoplacentarhohle. 10) Zwischen Amnionhöhle und Ektoplacentarhöhle liegt das Exocolom, welches von der einschichtigen Mesodermzellenschicht ausgekleidet wird. Die Mesodermzellen wolben sick darin nach dem Chorion und bilden das Allantois. Zu gleicher Zeit wird schon die Einkerbung des Urdarmes aus dem Eutodermgewebe gebildet.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489