Journal of Okayama Medical Association
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輸尿管結石ノ臨牀的觀察補遺

Ohomichi, Mineo
Thumnail 47_2035.pdf 16.3 MB
Abstract
Seit 1930 hat Verf. in seiner Klinik 29 Fälle von Uretersteinkrankheit beobachtet und kann zu folgenden Reseltaten: 1) Die Uretersteine treten meistens beim Manne, seltener bei der Frau, und zwar im Verhältnis von 5:1 auf. 2) In Bezug auf das Lebensalter ist ihre Häufigkeit am häufigsten im dritten und dann im fünften und so weiteren Jahrzehnten, im vierten Jahrzehnt aber sehr gering. 3) Gewöhnlich kommen sie in der rechten Seite, weniger in der linken, noch seltener in beiden Seiten zu gleicher Zeit vor. 4) Patienten sind meistens körperlich kräftig gebaut und gut ernährt. 5) Über die Prädilektionsstellen der Uretersteine: Erstens in Pars pelvina (nimmt 2/3 der ganzen Fälle ein), zweitens in Pars lumbaris und drittens in Pars iliaca (am wenigsten). 6) Als subjektive Symptome pflegt man hauptsächlich über Schmerzen am Bauch- und Lendenteil seitlich der kranken Niere zu klagen; andererseits können die Beschwerden oft in Harnblase, Rektum und Genitalorganen verursacht werden, falls der Stein in Pars pelvina stecken bleibt. 7) Während der Harn im Anfang beinahe klar ist und makroskopisch sich nicht blutig zeigt, gibt es doch viele Fälle, bei denen man rote Blutzellen im Harn mikroskopisch nachweisen kann. 8) In der Regel fehlen allgemeine Symtome, bzw. Fieber, nur mit der Ausnahme von Kolikfieber, welches bei 1/5 der ganzen Fälle vorkommt. 9) In der Anamnese konnte man konstatieren, dass die Sande oder die Steine in 60% aller Fälle spontan abgingen. 10) Lurzsches Phänomen auf der kranken Seite blieb bei allen Fällen negativ. 11) 3 von 9 Fällen sind konservativ, 2 intravesical, die übrigen sind operativ behandelt worden, und zwar mit gutem Erfolge. 12) Die exstirpierten Nieren zeigen das histologische Bild der Schrumpfniere infolge überstandener Hydronephrose.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489