Journal of Okayama Medical Association
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抗原ノ腹腔内再注入ニヨル過敏症ニ就テ(第1囘報告)

Kuwabara, Ichiro
Abstract
Es ist klar geworden, dass sowohl bei aktiver als auch bei passiver Anaphylaxie die Reinjektionsmenge des Antigens nach der Präzipitinmenge und der Bindungszone des Präzipitins bestimmt werden kann. Es fehlt jedoch dabei der genaue Versuch bei intraperitonealer Injektion des Antigens, weil dabei die Schocksymptome viel milder als bei intravenöser Reinjektion auftreten. Unter Anwendung der Präzipitinbestimmungsmethode unseres Institutes habe ich die experimentelle Serumanaphylaxie durch intraperitoneale Reinjektion ausgeführt. Dabei habe ich den Grad der Anaphylaxie durch die allgemeinen Symptome und den Körpertemperaturanstieg bestimmt. Bei der passiven Anaphylaxie habe ich das Meerschweinchen mit Präzipitin aus Kaninchenimmunserum sensibilisiert. Diese Versuche wurden immer in Zimmertemperatur (20°-30°C) ausgeführt, weil der Temperaturanstieg bei dem Versuchstier stark dadurch beeinflusst wird. Die von mir erzielten Ergebnisse lauten, wie folgt; 1) Die minimale Antigendosis, mit der bei intraperitonealer Reinjektion sowohl bei passiver als auch bei aktiver Anaphylaxie des Meerschweinchens Schocksymptome hervorgerufen werden können, ist abhängig von der Menge und der Eigenschaft des Serumpräzipitins. Sie geht umgekehrt parallel mit der Präzipitinmenge und der Bindungszone des Serumpräzipitins. 2) Die Antigenreinjektionsmenge, welche bei passiver Anaphylaxie (1:25 Präzipitintiter) zur Erzeugung von deutlichen Symptomen und des Temperaturanstieges beim Versuchstier erforderlich ist, entspricht der 8-fachen Menge nach der Bindungszone des Präzipitins umgerechnet, d. h. cirka der 16-fachen Menge für die intravenöse Reinjektion, und die minimale tödliche Dosis entspricht dem 64-fachen dieser Menge. 3) Bei aktiver Anaphylaxie kann man die Antigenreinjektionsmenge noch mehr vermindern, weil man bei dem Versuchstier, bei gleichem Präzipitintiter 1:25, starke anaphylaktische Symptome und den Temperaturanstieg mit der Bindungszone oder dem Zweifachen derselben erzeugen kann und die minimale tödliche Dosis dem Vierfachen dieser Menge entspricht. Sie entspricht jedoch einer viel grösseren Menge als bei der intravenösen Injektion, d. h. die minimale tödliche Dosis entspricht dem 16-fachen der Menge bei intravenöser Injektion.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489