Journal of Okayama Medical Association
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脂肪組織糖原質ニ關スル研究(第6報)殘生脂肪組織ニ於ケル糖原質生成ニ及ボス諸種内分泌物質ノ影響

Sano, Susumu
Thumnail 47_53.pdf 2.3 MB
Abstract
Es ist zur Zeit fast noch unbekannt, wie die verschiedenen Inkrete den Kohlen-hydratstoffwechsel des Fettgewebes beeinflussen. Dass das Fettgewebe im überlebenden Zustande auch gut das Glykogen bildet, und dass Insulin darauf fördernd einwirkt, ist bereits 1927 von mir berichtet worden. Auf Grund dieser meiner Beobachtungen wurden über die Beeinflussung der Glykogenbildung des Fettgewebes durch verschiedene innersekretorische Substanzen weitere Untersuchungen vorgenommen. Interskapulares braunes Fettgewebe der Maus, welches sich histologisch als Glykogenfrei erwiesen hat, wurde in Ringer-Lockelösung, welcher Traubenzucker (0.1% und 2%) oder verschiedene innersekretorische Substanzen (1%) zugesetzt worden waren, für 1/2 bis 24 Stunden explantiert, und auf seinen Glykogengehalt histologisch untersucht. Bei den im traubenzuckerfreien Medium explantierten Gewebsstücken wurde die Glykogenbildung stets negativ nachgewiesen, während sie bei zuckerhaltigem Medium deutlich, und zwar bei 1%igem Zuckergehalt nach 3 bis 6 Stunden am stärksten, in Erscheinung trat. Insulin, Adrenalin, Interenin, Pituitrin, Anteglandor, Oophormin, Spermatin, und Thyreoprotein wirkten bei zuckerfreiem Medium auf das Fettgewebe nicht glykogenbildend. Bei zuckerhaltigem Medium wirkten aber alle diese Substanzen, abgesehen von Insulin, auf die Glykogenbildung des Fettgewebes mehr oder weniger hemmend ein, während dagegen Insulin auf sie eine bedeutend fördernde Wirkung zeigte. Die Fettgewebsstücke, welche in stark (2%) zuckergehaltigem Medium explantiert wurden, zeigten immer eine weit hochgradigere Glykogenbildung, als dieselbe in schwach zuckerhaltigem Medium. Zusammenfassung. Das überlebende Fettgewebe der Maus vermag in explantiertem Zustande auf Kosten des Zuckers im Medium das Glykogen zu bilden. Diese Glykogenbildung geht im zuckerfreien Medium nicht vor sich. Das Glykogenbildungsvermögen des Fettgewebes wird durch die folgenden innersekretorischen Substanzen in verschiedenem Grade gehemmt: Adrenalin, Interenin, Pituitrin, Anteglandor, Oophormin, Spermatin und Thyreoprotein.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489