Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

肺臓「ヂストマ」ニ關スル研究(其ノ1)(特ニEriocheir japonicusニ於ケル被嚢幼蟲ニ就テ)

Watanabe, Masumi
46_1514.pdf 3.51 MB
Abstract
Es gelang mir, auf Grund meiner Beobachtungen und Experimente uber die Paragonimus-cyste folgende Resultate festzustellen. 1) Die zweiteu Zwischenwirte des Paragonimus westermanni Bind Eriocheir joponicus und Potamon dehaani in der Okayama-Präfektur, wie schon S. Yoshida 1934 nachgewiessen hat. Bei ersterem wurde nach meiner Untersuchuug die Paragonimus-cysts gefunden im Verhältnis von 92-50%, bei letzterem 7-2%. 2) Es gibt im ganzen 3 Typen der Wachstumsform der Paragonimus-cyste im Eriocheir japonicus: die jungen und unreifen Formen habeu nur eine einschichtige, durchsichtige Cystenwand, und in derselben findet sich die noch wenig oder nicht genug organisierte Larve gebogen oder gekrümmt (Fig. 1-8), aber die reife From ist durch eine zweischichtige Wand und eine gut entwickelte Larve charakterisiret, die etwas verkummert und verkürzt ist. (Fig. 9) 3) Nicht selten kommt es jedoch auch vor, dass diese 3 Typen der Cyste, jede für sich, mit einer abnormalen Cystenwand besetzt sind, die mehr oder weniger braun bis dunkelbraun gefärbt ist, so dass mann die Larve durch die Wand kaum oder gar nicht beobachten kann. 4) Die unreife Form der Cyste hat nur eine mit kunstlicher Magensaft verdauliche Wand, und daher ist es schwer, den Magen ohne Schaden zu passieren, aber dennoch hat bei meinem Versuch eine von 9 derartigen Cysten einen Hund infizieren konnen. Deshalb wird auch diese unreife Form, wenn sie ohne Schaden durch den Magen des Endwirts hindurchgeht, im Darm wohl weiter wachsen konnen. 5) Paragonimus-cyste findet sich wesentlich in den Muskeln, auf dem Epithel und auch in den zuführenden Blutgefässen der Kiemen im Eriocheir japonicus, und sehr selten in den Eingeweide derselben. 6) Nach meinem Experiment ist bewiesen, dass die frei stehende Cyste hauptsächlich vom Blutstrom und auch wohl anderen Ursachen in lebende Krabbenkörper übertragen werden können. Und wenn auch einige dieser Cysten gelegentlich in die Kiemengefässe von dem Blutstrom übertragen werden sollten, so sind jedenfalls nicht alle Cysten auf diesem Wege in die Kiemengefässe gelangt. 7) Das parasitische Leben im Krabbenleibe ist die eigentliche Lebensweise der Paragonimus-eyste, und zwar verlässt sie selbst eigenwilling den Krabbenleib niemals. 8) Die Lebensdauer der Cyste in der Krabbenleiche, die in fliessendem Wasser still liegt, -Wassertemperatur max. 23°C, min. 16°C. -war ja etwa 6 Wochen lang, aber doch sind die wenigsten Cysten, die einzeln in fliessendem Wasser frei gesetzt waren, über 10-30 Tagen am Leben geblieben.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489