Journal of Okayama Medical Association
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網膜ノ死後變化

Matsuura, Takashi
Thumnail 45_1731.pdf 1.12 MB
Abstract
Der Verfasser bediente sich des Frosches und Hahnes als Versuchsmaterial und legte sie gleich nach Dekapitation in physiologische Kochsalzlösung, wonach sie in einer Zimmertemperatur von etwa 20°-24°C liegen blieben. Einige Minuten nach der Dekapitation zeigt jedes Element seine eigene Veränderung. Die Veränderungen, die man 8 Minuten nach der Dekapitation beim Hahn und ebenso beim Frosch 20 Minuten nach der Dekapitation beobachtet, sind ganz verschieden von den respect. Zuständen, die man bei bei den sofort nach der Dekapitation findet. Nämlich es folgen Schwächung der Färbbarkeit, unregelmässige Reihe der Pigmentkörner, das Erscheinen der der Zentralachse entlang im Aussenglied der Sehzelle liegenden rosenkranzförmigen Körner und der zerstreut im Innenglied liegenden Körner, frühzeitige Veränderungen jedes Zellkerns, Vergrösserung der Dicke der inneren plexiformen Schicht und der Nervenfaserschicht, u. s. w. 2 Stunde danach versammelt sich der grösste Teil der Pigmentkörner innerhalb der Pigmentzelle, sodass Grosskugeln und Zellkerne darin eingeschlossen sind. Der Aussenglied der Sehzelle ist zerbrochen und jedes Stück ist angeschwollen, und von den Innengliedern sind viele gebogen und gebrochen. 5-6 Stunden danach sind die Stücke des Aussengliedes in noch kleinere Teile zerbrochen, und diese sowie viele der Zellkerne sind verloren gegangen. 10-20 Stunden nach dem Tode geht die Zerstörung und Vernichtung der oben erwähnten Elemente immer weiter, und hie und da liegt das Ellipsoid mit einem Teil des Aussen- und Innenglieds zusammen, und die inneren und die äusseren Körner sind Grössten-teils verschwunden. Es sind innere und äussere plexiforme Schichten, die den stärksten wiederstand zeigen, bis zuletzt zurückbleiben und ihre frühere Form aufweisen. In dieser Hinsicht kommt Nervenfaserschicht an zweiter Stelle, Pigmentzelle an dritter, und das Ellipsoid der Sehzelle an vierter Stelle. Es bietet sich ein Unterschied zwischen beiden dar, je nach dem das eine Tier nach der Dekapitation im Dunkeln und das andere im Hellen gehalten wird. Falls man die Retina des Dunkalauges im Dunkeln hält, verändert sie sich am frühesten und kommt am schnellsten zum Alschlnss. Von einer bis anderthalb Stunden nach dem Tode kommt eine Mittelstellung zwischen Dunkel- und Hellstellung zustande und das geht zusammen mit dem Verlauf der Veränderung nach dem Tode. Diese Tatsache zusammen mit den anderen Versuchsergebnissen haben dem Verfasser (s. seine bisherigen Schriften) die Überzeugung gegeben, dass der Zustand der Retina des lebenden Körpers nach der Dunkelhaltung von etwa anderthalben Stunden als Ruhestand zu bezeichnen ist.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489