Journal of Okayama Medical Association
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抗大腸菌家兎免疫血清ニヨル海猽逆過敏症ノ實驗的研究

Uwazumi, Sadamu
45_1585.pdf 1.3 MB
Abstract
Verfasser hat die inverse Anaphylaxie durch Antikolikaninchenimmunserum bei Meerschweinchen, die mit Koliemulsion oder Kolifiltraten vorbehandelt waren, ausgeführt. Bisher sind auf diesem Gebiete positive Resultate kaum nachgewiesen worden. Die Versuche mit Antipferdemeerschweinchenserum oder Antiziegenkaninchenimmunserum innerhalb eines Intervalles von 24 Stunden fielen immer negativ aus. In meinem Experiment wurden die Tiere mit verschiedenen Mengen (0.8cc-4.0cc) von Koliemulsion und (2.0cc-3.5cc) von Kolifiltraten pro 100g intravenös vorbehandelt und dann in verschiedenen Intervallen (1/6Std.-120Std.) wieder mit verschiedenen Reinjektionsmengen (100-2500) von Präzipitin-Einheiten pro 100g nachbehandelt. Ich erhielt die folgenden Resultate: 1) Bei intravenöser Sensibilisierung ist eine Menge von 0.8cc bei Koliemulsion uns von 2cc bei Kolifiltrat pro 100g die zweckmässige maximale Sensibilisierungsdosis; die Koliemulsion hat eine stärkere Sensibilisierungskraft gegen Meerschweinchen als Kolifiltrat. 2) Die Überempfindlichkeit der Tiere erreicht bei der Koliemulsionsensibilisierung den höchsten Grad im Intervall von 72 Stunden und ist nach 96 Stunden ganz erloschen. Bei der Kolifiltratsensibilisierung erreicht sie den höchsten Grad im Intervall von 48 Stunden und ist nach 72 Stunden erloschen. Innerhalb eines Intervalles von 24 Stunden die inverse Anaphylaxie sicher herbeizuführen, erscheint mir zu schwierig. 3) Um den anaphylaktischen Schocktod zu erzeugen, muss man Präzipitin-Einheiten von 2200 bis zu 2500 pro 100g benützen, die nach der Antikörperverdünnungsmethode festgestellt werden. Bei einer Injektion von mehr ais 2500 Präzipitin-Einheiten pro 100g gehen die Tiere ohne anaphylaktische Erscheinung zu grunde.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489