Journal of Okayama Medical Association
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不感蒸泄竝ニ呼吸瓦斯代謝ニ關スル實驗的研究(第5囘報告)網状織内被細胞系統ノ不感蒸泄竝ニ呼吸瓦斯代謝ニ及ボス影響ニ就テ(其ノ1)主トシテ其ノ體温調節作用ニ關スル方面ニ就テ

Nagayama, T.
Thumnail 45_308.pdf 764 KB
Abstract
Über den Einfluss des Retikuloendothelialsystems (R. E. S.) auf den wärmeregulatorisehen Mechanismus sind bisher nur mangelhafte Untersuchungen angestellt worden. Um diese Frage experimentell zu lösen, untersuchte der Verfasser diesmal an Kaninchen die Perspiratio insensibilis (P. i.) und auch den resp. Gaswechsel mit dem modifizierten Haldene-apparat, unter verschiedenartig gestörten Funktionszustände des R. E. S. Die Ergebnisse lassen sich, wie folgt, zusammenfassen: 1) Wenn man Thoriumdioxyd-sol (ThO(2)-sol) von 0.015-0.03g. pro kg. intravenös injizierte, so traten vorübergehende Vermehrung der P. i. und des reap. Gaswechsels immer auf. 2) Wenn man ThO(2)-sol von 0.015-0.03g. pro kg. bis einer gewissen Dosis wiederholte, oder ThO(2)-sol von 0.06g pro kg. auf einmal intravenös einführte, so traten Verminderung der P. i. und Vermehrung des resp. Gaswechsels auf. Diese Ergebnisse stimmten mit den Resultaten der entmilzten Kaninchen überein. 3) Injizierte man wiederholt ThO(2)-sol in oben bezeichneten Dosen oder ThO(2)-sol in einer grossen Dosis, wie 0.12g. pro kg. einmalig, so zeigten beide, die P. i. und der resp. Gaswechsel, eine Herabsetzung, die bei den splenektomierten Tieren durch eine kleinere Dosis von Th(2)O-sol hervorgerufen wurde als bei den nicht splenektomierten. 4) Die Milzschatten der Versuchstiere durch ThO(2)-sol-injektion wurden bei Röntgenuntersuchung erst nach der ThO(2)-sol-injektion von 0.045-0.06g. pro kg. nachgewissen. 5) Die Versuchstiere wurden entweder durch ThO(2)-sol-injektion allein, oder durch Entmilzung mit nachfolgender ThO(2)-sol-behandlung in gestörte Funktionszustände des R. E. S. versetzt, worauf man sie unter Verabreichung eines fiebererzeugenden Mittels, wie Thermin, fiebern liess, oder im Wärmekasten von 35°C. eine halbe Stunde lang erwärmte, und dann in der Zimmertemperatur stehen liess. In allen diesen Versuchstieren liess sich eine höhere und länger dauernde Körpertemperatur nachweisen als in den normalen Tieren. Aus den obigen Resultaten kann man schliessen, dass das R. E. S. regulierend auf den Wärmehaushalt einwirkt, und, dass die Funktionsstörung des R. E. S. den Organismus in Zustände mangelhafter Wärmeabgabe und vermehrter Wärmebildung, d. h. in Zustände der Fieberbereitschaft, zu versetzen vermag.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489