Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

「グアニヂン」對「カルチウム」ノ頡頏作用ニ關スル組織學的觀察

Sato, Yoshitoshi
44_2963.pdf 1.25 MB
Abstract
Die Tatsache, dass Guanidin auf Kalzium im lebenden Körper antagonistisch wirkt, ist dank der pharmakologischen Untersuchungen wohl bekannt. Um dieses Verhältnis histologisch nachzuweisen, injizierte der Verfasser bei einem Kaninchen 2%ige Natriumoxalatlösung und bei einem anderen 2%ige Chlorkalziumlösung in die Ohrvene. Bald danach wurden die beiden Tiere der intravenösen Injektion der 3%igen Guanidinlösung unterworfen. 30 Minuten nach dieser Behandelungen wurden sie getötet, um ihre Herzmuskulatur, ihr Leber- und Nierengewebe histologisch zu untersuchen. Das Ergebnis ist wie folgt: Die Tatsache, dass Guanidin die Herzmuskelfasern und die Leber- und Nierenzellen aufquellen lässt, tritt sehr deutlicher zutage im Fall der vorläufigen Injektion von Natriumoxalat im Gegensatz zum Falle der vorläufigen Kalziuminjektion. Im letzteren Falle tritt die Folgeerscheinung der Guanidininjektion kaum in die Erscheinung, vielmehr sieht man, dass die Gewebselemente sich infolge der Kalziumwirkung etwas verdichten. Doch ist diese Erscheinung viel schwächer, verglichen mit dem Befund nach der alleinigen Injektion von Kalzium. Der Verfasser macht sich besonders darauf aufmerksam, dass die Herzmuskelfaser im Fall der Kalziumguanidininjektion einen aufquellenden Achsensarkoplasmateil und einen sich verdichtenden peripheren Fibrillenteil aufweist. Er ist der Meinung, dass Kalzium im lebenden Körper durch Guanidin entnommen wird, und hält ihre antagonistische Wirkung auch histologisch für beweisen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489