Journal of Okayama Medical Association
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「パイニール」(松菓腺製劑),「オーホルミン」(黄體以外ノ卵巣實質製劑)竝ニ「チロイド」(甲状腺製劑)ノ家兎腦下垂體前葉細胞ニ及ボス作用ニ就テ

Maeda, Motonobu
44_2837.pdf 2.63 MB
Abstract
Der Verfasser bereitete je eine Lösung von Pineal, Oophormin und Thyroid vor und injizierte jede von ihnen für sich täglich einmal unter die Haut beim Kaninchen, und zwar pro Kg Körpergewicht Pineal 0.05gr, Oophormin 0.003gr, Thyroid 0.032gr als einmalige Dosis. Nach 3-100 Injektionen tötete er die Versuchstiere, um ihren Hypophysenvorderlappen teils mit Hilfe der Uransilbermethode, teils durch die Mallory-sche Bindegewebsfärbung zu untersuchen. Daraus ergibt sich das Folgende: Beim männlichen Kaninchen scheint Pineal dieselbe Wirkung wie das Sekret des Hypophysenvorderlappens zu haben. Bei den wiederholten Injektionen dieses Mittels zeigt der Vorderlappen anfangs eine Stagnationserscheinung des Sekretes, indem seine eosinophilen Zellen und Blutgefässe im Malloryschen Präparat mit dem glänzenden rotgefärbten Sekret ausgefüllt sind, und der Golgische Apparat in den betreffenden Zellen bei Anwendung der Uransilbermethode in die Augen springt. Zu den späteren Versuchszeiten aber fällt der Vorderlappen wegen der Funktionssistierung der regressiven Veränderung anheim, indem seine Zellen sich verkleinern und ihr Golgischer Apparat in den Hintergrund tritt. Am weiblichen Kaninchen scheint Oophormin eine antagonistische Einwirkung auf das Sekret des Hypophysenvorderlappens auszuüben. Bei den wiederholten Injektionen dieses Mittels wird der Vorderlappen anfangs sekretarm und der Golgische Apparat seiner Zellen kommt nicht deutlich zum Vorschein, aber die Zellen streben dem eingeführten Mittel entgegenzuwirken, sodass sie sich wegen der Funktionssteigerung nach und nach entwickeln. Daher sieht man zu den späteren Versuchszeiten zahlreiche grössere acidophile Zellen, sowie viele mit Sekret ausgefüllte Blutgefässe im Vorderlappen, wobei auch der Golgische Apparat der Zellen in den Vordergrund tritt. Das Resultat der Thyroidininjektionen steht im Einklang mit dem Ergebnis von Tomozawa. Dieses Mittel scheint beim männlichen Kaninchen dieselbe Wirkung wie das Vorderlappensekret zu haben. Beim Injektionsversuche mit diesem Mittel zeigt der Vorderlappen anfangs eine Stagnationserscheinung des Sekretes, später aber eine regressive Veränderung ganz im Gegensatz zum Befund von Tomozawa, der nach Exstirpation der Schilddrüse eine gerade umgekehrte Folgeerscheinung antraf.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489