Journal of Okayama Medical Association
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免疫體ノ前房移行ニ及ボス上頸交感神經節除去ノ影響ニ就テ

Goto, Yoshisada
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Abstract
Der Nachweis für den Immunkörper im Kammerwasser wurde von mehreren Autoren erbracht und bei hochimmunisierten Tieren der Übergang desselben in die Augenkammer mit verschiedenen Antikörperarten, wenn auch die Menge gering war, schon bewiesen. Neuerdings wurde die Aufmerksamkeit auf den Einfluss des Ganglion cervicalis auf die Permeabilitätsänderung des Kammerwassers gelenkt und diese Frage durch Farbstoff, Chemikalien oder Eiweissgehalt von verschiedenen Seiten geprüft. Betreffs des Einflusses der Permeabilitätsänderung auf den Antikörperübergang wurden dagegen nur mittels Bakterienagglutinin einige Beschreibungen gegeben. Ich habe die Einwirkung der Resektion des Ganglion symp. cerbicalis sup. mit Hämoagglutinin, Hämolysin und Präzipitin genau untersucht, indem ich die Beobachtung nach der Resektion 20 Stunden bis 30 Tage lang fortsetzte und ein festes Resultat erzielte. Das Ergebnis ist folgendes: 1) Agglutinin, Präzipitin und Hämolysin gehen fast in gleichem Mengenyerhältnisse spurweise aus der Blutbahn in die Augenkammer über. 2) Der Antikörpergehalt des normalen Kammerwassers steht wie 1/250-1/2.000 zu demjenigen des Blutes, während sich der Immunkörpergehalt des Kammerwassers nach der Aufnahme des normalen Kammerwassers vermehrt und nach 30-40 Minuten einem 1/3-1/8 des Gehaltes des Blutes entspricht. 3) Bei gesunden Augen ist die Menge des eingetretenen Antikörpers beiderseitig gleich. 4) Etwa bis zum fünften Tage nach der Resektion des Ganglion symp. cervi. sup. ist die Antikörpermenge in der Augenkammer auf der operierten Seite zweimal so gross wie die in der des gesunden Teiles. Dagegen vermindert sie sich umgekehrt später, etwa nach 10 Tagen, und zeigt nur die Hälfte von der des gesunden Teiles. In einer Zwischenzeit von 5 bis 10 Tagen nach der Resektion bemerkt man häufig keinen Unterschied zwischen den Antikörpermengen in dem Kammerwasser beider Augen. 5) Das Mengenverhältnis des Antikörpers nach der Operation zeigt zwischen der operierten und gesunden Seite nicht einen so grossen Unterschied, höchstens das 4 fache bei dem Anfangsstadium nach der Operation verglichen mit dem gesunden Teile.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489