Journal of Okayama Medical Association
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家兎ニ於ケル腦下垂體細胞ノ微細構造特ニ其Golgi氏装置ニ就テ竝ニ睾丸及ビ副睾丸摘出後ニ於ケル前葉ノ變化ニ就テ

Maeda, Motonobu
Thumnail 43_2035.pdf 2.99 MB
Abstract
Verfasser untersuchte in der ersten Linie die normale Struktur der Hypophyse beim Kaninchen, indem er sich teils der Mallory'schen Bindegewebsfärbung, teils der Cajal'scben Uransilbermethode bediente. Die Zellen des Vorderlappens lassen sich in 7 Typen einteilen, während man in der Pars intermedia nur 4 Typen Zellen unterscheiden kann. Doch entstehen diese verschiedenen Typen nur aus der Phasendifferenz des Sekretionsvorgangs, indem eine und dieselbe Zelle entweder im Vorderlappen oder in der Pars intermedia je nach der Sekretbildungsstufe verschiedenes Aussehen zeigt. Im Vorderlappen kommen ganz Sekretleere Zellen als die des 1. Typus zum Vorschein, wahrend mit sekretgefüllte Zellen die des 5. u. 6. Typus Ausmachen. Der Inbalt der letzteren zeichnet sich dadurch aus, Bass er sich mit Säurefuchsin intensiv färbt und einen starken Glanz hat. Diese Substanz ist auch im Blutgefässe in der Nahe der betreffenden Zellen zu sehen, sogar sieht man häufig, dass sie in Form eines Fortsatzes eine Zelle mit dem Gefäss verbindet. Zellen, die ihre Sekretmasse grosstenteils entleert haben, aber noch einen kleinen Rest enthalten, gelten als die des 7. Typus, welcbe nach vollstädiger Entleerung ihres Sekretes wieder zu den Zellen des 1. Typus zurüekkehren. Der Zellleib der letzteren besteht nur aus einer schmalen Plasmazone, die unfärbbare Körnchen enthält. Auch der Kern färbt sich nur schwach. Diese Zellen sind im normalen Zustand am zahlreichsten vorhanden. Bei Sekretbildung vergrösseren sich diese Zellen in erster Linie, und ihre Körnchen färben sich gut mit Anilinblau, während die Kerne Chromatinreich werden. So veränderte Zellen stellen die des 2. u. 3. Typus, die aber viel spärlicher vorhanden sind. Die Körnchen dieser Zellen lüsen sich auf und büssen die Färbbarkeit ein, so dass Zellen mit einem homogenen, unfärbbaren Zellleib als die des 4. Typus ent-stehen. Die weitere Umwandelung dieser Zellen bilden die Zellen des 5. und dann des 6. Typus. Die Zellen des 5.-7. Typus sind im allgemeinen grösser als die des 1.-4. Typus und enthalten meistens einen grösseren und deutlichen Apparat, der vom Kern getrennt vorhanden zu sein pflegt im Gegensatz zu den Zellen des 1.-4. Typus, wo der Apparat meistens am Kern anliegt. Die Zellen der Pars intermedia sind von verschiedener Grösse, u. z. die des 1. Typus sind am kleinsten, während die des 3. u. 4. Typus sich gut entwickeln. Ihr Zellleib färbt sich blau im Malloryscher Präparat mit Ausnahme der 3. Zellen, die unfärbbares Cytoplasma haben. Aus these Verschiedenheiten sind, scheint es, von der Phasendifferenz der Zellfunktion abhängig. Der Golgische Apparat in den Zellen der Pars intermedia sind im allgemeinen gut entwickelt. Nach der Kastration zeigen die Pars intermedia und der hintere Lappen fast keine nennenswerte Veränderung, während der Vorderlappen einer deutlichen Umwandelung unterwerfen ist. Nach der Operation sieht der Vorderlappen eine Zeitlang ungefähr big sum 15. Tage etwas eingeschrumpft aus, indem die Zellen des 5. u. 6. Typus vial spär-licher werden, um den kleineren Zellen des 1.-3. Typus Platz zu machen. Zu dieser Zeit ist auch der Golgische Apparat in den Vorderlappenzellen im allgemeinen kleiner und undeutlicher, und inzwischen fällt das Körpergewicht einer geringen Verminderung anheim. Bald aber zeigt der Vorderlappen eine gute Entwickelung und eine Funktionssteigerung, sodass die grösseren Zellen des 5. u. 6. Typus in den Vordergrund steten, und ihr gutentwickelter Apparat deutlich in den Augen springt. Gleichzeigtig nimmt das Körpergewicht etwas zu. Dieser Befund erreicht schon am 30. Tage nach Operation fast sein Maximum, um im weiteren Verlauf der Zeit nur eine kleine Schwankung zu zeigen. Aus dieser Tatsache ist der Verfasser zur Überzeugung gekommen, dass der Vorderlappen der Hypophyse eine vikarierende Funktion für den Hoden hat.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489