Journal of Okayama Medical Association
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能働免疫動物ニ於ケル血液竝ニ諸臟器越幾斯中ノ免疫體量的關係ニ就キテ

Okazaki, Takuichi
Thumnail 43_1837.pdf 4.73 MB
Abstract
Über den Immunkörpergehalt der verschiedenen Organs von aktiv oder passiv immunisierten Tieren hat man sich bis zu einem gewissen Grade eingehend beschäftigt, um die Bildungsstätte der Immunkörper und ihre Zu- und Abnahme in den verschiedenen Organen nach der Entstehung der Überempfindlichkeit zu erforschen. Als Immunkörper wurden dabei Agglutinine und Lysine benützt. Was aber die Präzipitine anbelangt, so ist über sie nur selten berichtet worden, weil infolge der technischen Schwierigkeit bei der Herstellung des klaren Extraktes und infolge der Bestimmungsmethode wobei durch die Uhlenhuthmethode die Immunkörpermenge nicht richtig beurteilt werden kann, die Resultate immer unklargeblieben sind. Verfasser studierte diese Frage aus obigem Grunde einerseits mit eigener Extraktionsweise bezüglich der Organe und andererseits mit der Verdünnungsmethode des Präzipitins nach Ogata und kam zu dem folgenden Resultate, das demjenigen für Agglutinine und Lysine sehr nahe steht. Als Präzipitinogen kam frisches Rinderserum zur Anwendung. Nachdem die Kaninchen oder Meerschweinchen mit diesem Serum immunisiert worden waren, wurde der Gehalt an Immunkörpern im Organ und im Blut in verschiedenen Stadien verglichen. Dabei wurde die Untersuchung auf folgende zweifache Weise vorgenommen: Einerseits wurde je ein Tier in lebendem Zustand zu den Untersuchungen der einzelnen Organe verwandt; d. h. es wurde ein Teil des Organes operativ exstidiert. Andererseits wurden die immunisierten Tiers jeweils zu jeder Untersuchung abgetötet. Was die Herstellungsmethode des Organextraktes anbelangt, so wird sie in meinem nachfolgenden Bericht genau angeben, so dass ich mich hier auf die wesentlichen Momente der Methode beschränken kann. Das Organ wurde möglichst blutfrei gewaschen und im Wasser zerkleinert. Dieser Organbrei wurde bei einer Temperatur bis zu 56°C 2 Stunde lang in physiologischer Kochsalzlösung extrahiert, 24 Stunden lang im Eisschrank aufbewahrt und stark zentrifugiert. Die Resultate seien folgendermassen zusammengefasst: 1. Man kann bei aktiv immunisierten Kaninchen oder Meerschweinchen in verschiedenen Organen, Knochenmark, Niere, Milz, Leber, Hoden, Uterus u. dgl. Präzipitine 2-4 Tage nach der letzten Antigeninjektion nachweisen. 2. Der Immunkörpergehalt in den verschiedenen Organextrakten ist geringer als der Serumwert. 3. Die Präzipitine verteilen sich in den Organen in folgender Reihe: Knochenmark, Niere, Milz, Leber, Lunge, Hoden und Uterus, d. h. das Knochenmark steht immer an erster Stelle. 4. Im Frühstadium der Immunisierung finden sich Präzipitine in Knochenmark und Milz in grösserer Menge als in den anderen Organen. 5. Das quantitative Verhältnis zwischen den Präzipitinen im Organextrakt und im Blut beträgt durchschnittlich 1/2-1/40, obwohl es je nach dem Stadium der Immunität und den einzelnen Organen verschieden ist. 6. Die Bindungszone der Präzipitine (geeignete Antigenmenge für Präzipitine) im Organextrakt stimmt in den meisten Fällen mit der der Präzipitine im Blut überein, jedoch kann die erstere gelegentlich höher sein als die letztere. 7. Der verhältnismässig grosse Präzipitingehalt der Niere muss wahrscheinlich darauf beruhen, dass die Präzipitine bei der Ausscheidung in ihr angehäuft werden. 8. Auch die Untersuchung anderer Immunkörper, wie Bakterioagglutinin, Hämoagglutinin und Hämolysin ergab die gleichen Resultate wie die Untersuchung der Präzipitine.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489