Journal of Okayama Medical Association
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板戸硝子戸障子襖ニヨル保温ノ比較

Inoue, Tohru
Thumnail 43_1745.pdf 1.38 MB
Abstract
Das japanische Zimmer wird seitlich durch Shoji (Papier) oder Fusuma (geschitetes Papier mit Luftraum) am Tage und bei Nacht durch eine Holztür oder Glasfenster ausser durch die Wand (Lehm) von der Aussenluft, dem Nebenzimmer oder dem Korridor abgeschlossen. In diesem Versuch habe ich zuerst den Wärmeschutzwert dieser verschiedenen Abschliessungsmittel studiert und danach den der einfachen Isolation durch einen Vorhang. Die Untersuchnng wird mittels eines grossen Holzkastens angestellt, dessen eine Seite als Versuchswand benützt wird. Die Heizung erfolgt durch einen elektrischen Ofen. Die Wärmeerhaltung bei schneller und langsamer Heizung wird verglichen. (s. M. Ogata, Die Bedeutung der Wandisolation für die Wärmewirtschaft im Hausbau. Zeitschr. f. Hygiene, 1925, Bd. 104, S. 54.) Nach diesen Versuchen wird das Versuchsmaterial mittels des Wärmestrahlungsmessers nach Cobet und Bramigk auf seine Durchlässigkeit für Wärmestrahlen genau geprüft. 1) Wenn man die Zimmertemperatur bis zu einem gewissen Grad ansteigen lassen will, muss man das Zimmer von Anfang an stark heizen. Das ist ratsam für sparsame Haushaltung. 2) Die Wärmeschutzwirkung der Holztür und Fusuma (Papierschiebetür) ist viel stärker als diejenige der Glastür und der Shoji (Papierschiebetür), sowohl bei Heizung wie auch bei Abkühlung. Wenn man aber an der inneren Fläche der Glas- und Papierschiebetür einen Vorhang vorzieht, so ist die Wirkung des Wärmeschutzes fast von gleichem Wert wie bei der Holztür und Fusuma. 3) Hinsichtlich der Stärke ihrer Durchlässigkeit für Wärmestrahlen stehen diese Stoffe in Folgender Reihe: Glasscheibe, Holzplatte, Papier (Shoji) und geschichtetes Papier (Fusuma). Der Vorhang allein ist in seiner Wirkung gleich der Glasscheibe. 4) Es ist eine interessante Tatsache, dass sich diese Durchlässigkeit für Wärmestrahlung durch eine matte Fläche ändert, und besonders, dass durch die Stellung der matten Fläche zur Wärmequelle eine Verschiedenheit hervortritt. Wenn diese matte Fläche innen und die glatte Fläche aussen gegen die Wärmequelle steht, so gehen durch diesel Glas weniger Wärmestrahlen hindurch, als weun beide Seiten der Glasscheibe glatt sind. Dagegen vermehrt sich die Durchlässigkeit bei umgekehrter Stellung der Fläche. Daher ist es besser, die rauhe Fläche bei Heizung des Zimmers nach innen zu kehren; weil bei dieser Stellung mehr Wärme innen erhalten bleibt.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489