Journal of Okayama Medical Association
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皮膚組織球ノ研究(其ノ3)脾臟剔出ノ皮膚組織球ニ及ボス影響 附 網状内皮細胞系統填塞ト皮膚組織球

Koike, Totaro
Thumnail 42_1808.pdf 1.17 MB
Abstract
Es ist eine schon bekannte Tatsache, dass die histiozytären Zellen versehiedener Organe oder Gewebe zueinander in inniger Beziehung stehen und dass die Funktionsstörung bzw. der Verlust solcher Zellen gewisser Organe auf diejenigen Zellen anderer Organe einen bestimmten Einfluss ausübt. Die Milz enthält freilich eine grosse Menge von histiozytären Zellen, und die Veränderungen, die durch Splenektomie hervorgerufen werden, wurden von vielen Autoren beschrieben, jedoch hauptsächlich mit Bezug auf die Leber, die Niere, das Knochenmark, die Lymphdrüsen, die Milchflecke u. a., während die Haut bis heute in dieser Hinsicht gar nicht berücksichtigt worden ist. Dies ist der Grund, warum ich die vorliegende Arbeit veröffentlichen möchte. Was die Untersuchungsmethode anbotrifft, so habe ich vorzubaweiae an entmilzten Kaninchen eine lokale Vitalfärbung mit Lithionkarminlösung vorgenommen. Einige Male habe ich auch an splenektomierten Kaninchen eine intravenöse Vitalfärbung nach subkutaner Injektion von Salzsaüre oder Traubenzucker ausgeführt, und dann jedesmal den histologischen Befund der betreffenden Haut mit demjenigen bei den Kontrohtieren, bei welchen nur Vitalfärbung allein vorgenommen wurde, eingehend verglichen. So sind meine Ergebnisse etwa folgende: Sohon 7 Tage nach der Operation tritt eine leichte Funktionsstörung der Histiozyten auf; die Zellen nehmen nur kleine Mengen Farbstoff in sich auf, die Zellwucherung ist auf entzündliche Reize hin nicht so auffallend, wie bei der Kontrolle; die Zellen gestalten sich meist spindelförmig, nur hin and wieder rundlich, und noch viel seltener ist der Zelleib mit Farbstoffkörnchen völlig gefüllt. Solche Veränderungen der Histiozyten sind besonders 30-50 Tage nach der Exstirpation der Milz auffallend; mit der Zeit aber werden sie allmählich undeutlicher, um dann schliesslich nichts Merkwürdiges mehr zu zeigen. 200 Tage nach der Splenektomie lassen sich, wie direkt nach der Operation, keine Besonderheiten der Histiozyten konstatieren. Ich habe in der Haut weder Neubildung des milzähnlichen Gewebes noch Funktionssteigerung der Histiozyten, im Sinne der Kompeneation, gefunden, wie es an der Leber, den Milchflecken, u. a. beoachtet worden ist (Schmidt, Nishikawa u. Takagi, Hamazaki etc.). Anhang: Blockierung des Retikuloendothelsystems und Histiozyten der Haut. Neuerdings kam Amano, der sich eifrig mit der Blockierung des Retikuloendothelsystems beschäftigte, zu dem Schluss, dass die 3 Tage lang täglich einmal vorgenommene intravenöse Injektion 1% iger Kollargollösung von 0.65cc pro Kilogramm Körpergewicht die Zellfunktion des R. E. S. fast vollkommen zu hemmen imstande ist. Es ist nun eine Frage von besonderem Interesse, wie sick die Histiozyten der Haut bei der Blockierung des R. E. S. verhalten. Bezüglich der Technik habe ich mich an die Vorschrift von Amano gehalten und dann die intrakutane Karmininjektion vorgenommen. Meine Resultate lassen sich, wie folgt, zusammenfassen. 1) Die Histiozyten der Haut zeigen bei der Blockierung des R. E. S. eine leichte Abuahme der Speicherungsfähigkeit für das Karmin, obgleich dabei das Kollargol in den Zellen schwer zu finden ist. 2) Solche Funktionsstörung der Histiozyten ist jedoch nur vorübergehender Natur und der Zustand der Zellen kehrt bald zur Norm zurück; spätestens 1 Woche nach der Blockierung sind keine Besonderheiten mehr zu konstatieren.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489