Journal of Okayama Medical Association
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水晶體蛋白ノ特異性ニ就テ

Makino, M.
Thumnail 42_858.pdf 1.45 MB
Abstract
Verfasser immunisierte das Kaninchen mit verschiedenen Linsenarten, wie von Säugetier, Vogel, Frosch, Fisch u. Seepolyp und beschäftigte sich mit Untersuchungen über die Organspezifizität der Linse mittelst Präzipitinreaktion und Komplementbindung, um zu prüfen, ob sie ganz absolut sei. Als Immunserum benutzte er zweierlei Sera, von denen das eine durch schwache, das andere durch hohe Immunisierung hergestellt wird. Um die Meinungsverschiedenheit in dieser Frage genau zu erklären, benützte er die Bestimmung des Präzipitins u. der Komplementbindung zweierlei Methoden, einerseits die altbekannte Antigenverdünnungsmethode (nach Ascoli u. Uhlenhuth) andrerseits die Antikörperverdünnungsmethode (nach Ogata.), zuletzt bestimmte er die geeignete Antigenverdünnung (B. Z.), um den Titer des Immunserums durch absteigende Verdünnung derselben darzustellen. 1) Nach der Antigenverdünnungsmethode zeigt sowohl bei Präzipitinreaktion als auch bei Komplementbindung das schwach immunisierte Antirinderlinsenserum eine relative Organspezifizität, weil das Serum auf Säugetierlinse fast gleich, auf die von Vogel u. Frosch schwächer, auf Fischlinse gar nicht reagiert. Dagegen kann man durch Immunserumverdünnungsmethode die Titerunterschiede zwischen der Säugtierlinse auch bemerken und dieser Unterschied zeigt sich noch deutlicher gegen Vogel u. Fischlinse. Bei hoch immunisiertem Antiserum wird diese Spezifizität umgekehrt undeutlicher bei der Antigenverdünnungsmethode. Bei der Antikörperverdünnungsmethode bleibt jedoch dieser Unterschied unverändert. Das Fischlinsenantigen reagiert undeutlich auf diese hoch immunisierte Antisäugetierlinsenserum. 2) Durch Antihühnerlinsenserum des Kaninchens konnte ich Unterschiede zwischen Vogellinsenantigen durch obige vier Untersuchungsmethoden nicht finden. Diese Antisera reagierten zwar schwächer auf Säugetierlinsen u. Froschlinsen, aber auf Fischlinsen nicht. Bei hoch immunisiertem Antiserum konnte man bei der Antigenverdünnungsmethode Speciesunterschiede nicht angeben, weshalb die Linse vorher als absolut organspezifisch angenommen wurde. Bei Immunserumverdünnung konnte ich jedoch bei diese Serum Speciesunterschiede deutlich finden, z. B. auf Hühnerlinse (1:80), auf Rinder u. Fischlinse (1:60). 3) Bei Antifroschlinsenserum bekam ich dieselben Resultate, wie bei Antihühnerlinsenserum (siehe 2). 4) Das Resultat bei Antifischlinsenserum des Kaninchens ist etwas anders. Bei schwach immunisiertem Antiserum zeigt die Fischlinse bei Uhlenhuthscher Methode absolute Organspezifizität in Fischarten, und dieses Immunserum reagierte nicht auf schwach Linsenarten, mit Ausnahme von Froschlinsen. (nach langer Beobachtung, andere positiv.) Mittelst Präzipitinreaktion jedoch fand ich einen Unterschied zwischen Seefisch (Salzwasser) und Süszwasserfisch bei Anwendung der Immunserumverdünnungsmethode, daher kann die Organspezifizität der Linse unter Fischarten nicht als absolut gelten. Bei hoch immunisiertem Antiserum ist die Reaktion so stark, dass bei Antigenverdünnung die Artspezifizität kaum nachweisbar ist, weil dieses Serum auf Fisch-Säugetier-Hühner-und Froschlinse beinahe gleich reagiert. Dieser Speciesunterschied tritt bei der Immunserumverdünnungsmethode deutlich auf. 5) Zuletzt immunisierte ich das Kaninchen durch die Linse von Seepolypen und stellte die Untersuchungen an wie oben. Die Antikörperbildungskraft dieser Linsen ist nicht gut, und das Antiserum reagiert nur auf die entsprechende Linse und Tintenfischlinse. Deshalb möchte ich hier keine genauere Beschreibung geben. 6) Nach obigen Beobachtungen schliesse ich, dass die Organspezifizität der Linsen nicht absolut ist.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489