Journal of Okayama Medical Association
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肝臟食餌ノ消化液分泌ニ及ボス影響ニ就テ

Sugiu, Kizô
Shindoh, Naosaku
Thumnail 42_13.pdf 953 KB
Thumnail 42_475.pdf 52.9 KB
Abstract
Die klinischen Erfahrungen über den Heilerfolg der Leberdiät bei den verschiedenen Anämien sind heute umfangreich genug, aber ihre Wirkung auf den Funktionszustand der Verdauungsdrüsen ist noch nicht genau erforscht worden. Um diese Frage klar zu stellen, haben wir entsprechende Untersuchungen klinisch an verschiedenen Kranken und experimentell an Hunden mit Pawlowschem Kleinmagen, Gallenblasenfistel oder temporärer Pankreasfistel ausgeführt und folgende Resultate gewonnen. Klinisches: Verordnet: Leberpulver “Hepatose” in kleiner Dose (pro Kilo. ca 0.1g); man bemerkt mässige Salzsäurevermehrung des Magensaftes mit vorübergehender Verminde-rung und Trypsinzunahme im Duodenalsaft. Experimentelles: 1) Bei grossen Dosen von Hepatose (pro Kilo. 1.0g) vermindert sich die Sekretionsmenge und Acidität des Magensaftes. Bei mässiger (pro Kilo. 0.5g) wie kleinerer Dose vermehrt sich zuerst die Sekretionsmenge und verringert sich die Salzsäure, nach einigen Wochen aber kehrt die Menge zur Norm zurück und die Acidität steigt über die Norm. 2) Bei grossen oder mässigen Dosen von Hepatose vermehrt sich die Gallensekretion mit ziemlich vermindertem Bilirubin. 3) Bei den mit mässigen Dosen Hepatose zwei Wochen lang gefütterten Hunden ist der in den ersten 30 Minuten nach der Secretininjektion ausgeschiedene Pankreassaft etwas vermehrt, diese Vermehrung aber begleitet von einer Trypsin und Amylaseabnahme. Nach den obigen Resultaten scheint die Annahme berechtigt, dass kleine Mengen Hepatose die Sekretionstätigkeit der Verdauungsdrüsen in Bezug auf Saftmenge und Fermentgehalt erregen, grosse Mengen sie dagegen hemmen und mässige Mengen eine Zunahme der Säfte unter mässiger Verminderung der Fermente bewirken.
Note
原著 ; 正誤表あり
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489