Journal of Okayama Medical Association
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沈降素ニヨル被働性免疫ニ就テ(血液竝ニ水疱液ニ於ケル沈降素ノ出現量)

Kimura, Toshita
Thumnail 41_961.pdf 18.5 MB
Abstract
Die Titerbestimmungen des Präzipitins sind in der Antigenverdünnung von Hämolysin und Agglutinin verschieden, weil bei der letzteren der Titer durch Immunserumverdünnung bestimmt wird. In meinem Institut wurde von Prof. Ogata durch Ringprobe mit Immunkörperverdünnung die Bestimmungsmethode des Präzipitins gefunden, und ich habe unter Anwendung dieser Methode an Kaninchen, Meerschweinchen und Hunden mit Prazipitinserum intravenös, intraperitoneal und subkutan die passive Immunisierung ausgeführt und den Verlauf des Präzipitins in Blut uud Blaseninhalt bestimmt. Dabei habe ich auch die Antigenverdünnung nach Uhlenhuth angewendet und folgende Resultate erzielt. 1. Es ist zuerst klar geworden, dass durch diese Immunserumverdünnungsmethode die Verdünnung des injizierten Präzipitins durch das Blut des Versuchstieres, wie bei Hämolysin und Agglutinin, bestimmt wird. Dagegen bleibt der Titer des injizierten Präzipitins nach der Antigenverdünnung mit Uhlenhuthscher Methode oft unverändert oder zeigt eine unregelmässige Abnahme. 2. Bei intravenöser Injektion des Immunserums zeigt sich der höchste Titer des Präzipitins bei Kaninchen oder Meerschweinchen nach 1/2 Stunde, während man das Auftreten des Injizierten Präzipitins im Blut schon nach 5 Minuten nachweisen kann. Darauf schwindet es von Tag zu Tag mehr und nach Verlauf von 22-30 Tagen nach der Injektion kann man es nicht mehr im Blut bemerken. 3. Das Präzipitin erscheint im Blut bei intraperitonealer Injektion des Immunserum etwas später als bei intravenöser und der höchste Titer zeigt sich ungefähr 10 Stunden nach der Injektion. 4. Bei der subkutanen Injektion kann man nach 10 bis 24 Stunden im Blut nur eine sehr kleine Menge des Präzipitins nachweisen, es nimmt dann allmählich zu und zeigt sich nach 3-5 Tagen am stärksten. Die Verschwindungszeit ist dabei etwas kürzer als vorher bei der anderen Injektionsweise und beträgt 22-23 Tage. 5. Mit Kaninchenimmunserum erhalte ich beim Hunde ein anderes Resultat als beim Kaninchen oder Meerschweinchen, weil da das injizierte Präzipitin noch geringer als bei den letzteren auftritt und auf die Verschwindungszeit des Präzipitins bedeutend kürzer ist. 6. Es ist sehr interessant, dass die geeignete Bindungszone des Immunserums für Antigenverdünnung (Bindungszone) in jedem Präzipitinserum vorhanden ist, bei passiver Immunisierung auch diese Zone unverändert bleibt und immer dieselbe des eingespritzten Immunserums ist. Wenn eine winzige Menge des Präzipitins erst in der Blutbahn erscheint, so kann man es nur mit dessen Bindungszone nachweisen. 7. Der Präzipitingehalt des Blaseninhaltes ist jedenfalls geriger als das Blutserum. Die Blase habe ich mit Kantharidinpflaster auf der Tierhaut künstlich gebildet und den Inhalt durch Punktion ausgesaugt. Bei intravenöser Injektion tritt das Präzipitin in der Blase erst nach 2 Stunden auf und erreicht den höchsten Stand 5 Stunden nach der Injektion. Das Mengenverhältnis war etwa 1/5 des Blutes. Nach intraperitionealer und subkutaner Injektion erscheint der Immunkörper in der Blase noch später und geriger als bei intravenöser Injektion. Er wurde bei intraperitonealer Injektion erst nach 24 Stunden in der Blase gefunden.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489