Journal of Okayama Medical Association
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黴毒患者脊髓液ノ1反應―電氣泳動現象ーニ就テ

Ehara, Ichiro
40_2642.pdf 265 KB
Abstract
Die Methode ist bieselbe wie bei meinen Herpes-u. Lepra-Versuchen (S. diese Zeitschr. Bd. 40, Nr. 7 u. 10). Als Antigen wählte ich das Meerschweinchenherz, das mit 10 fachem, absolutem Alkohol emulgiert wurde. Die Emulsion wird beim Gebrauch mit 25 facher physiologischer Kochsalzlösung verdünnt, dann wird da zu ein Zehntel der Menge von Liquor zugesetzt. Das Verfahren muss nach den Erfahrungen von Kosaka, Seki und Kumagai vorsichtig vorgenommen werden. (S. diese Zeitschr. Bd. 40, Nr. 1) Die Teilchen des Antigens wandern mit einer Geschwindigkeit von 2, 7μ pro Sekunde nach der Anode. Wenn man dem Antigen den normalen Liquor oder den Liquor anderer Kranker zusetzt, vermehrt sich die Geschwindigkeit bis auf 2, 83μ durchschnittlich. Dagegen beschleunigt der Luesliquor die Geschwindigkeit der Teilchen sehr stark. Die Geschwindigkeit der Teilchen höher als 3.0μ pro Sekunde wird als positive Reaktion bei Luss betrachtet. Der Durchschnitt dieser Geschwindigkeit war 3, 87μ pro Sekunde. 72 Fall unter 75 Luetikern bestätigten diese Resultate. Auch bei Ulcus durum war die Reaktion einmal positiv, während andere Reaktionen (Wa R, Goldsol, Mastix, Weichbrodt, Zelle etc.) noch negativ waren. Jedoch ist die Reaktion überhaupt bei Spätlues stärker; bei einigen Tabes-und Paralysefallen zeigt sie die Geschwindigkeit von 6-7μ pro Sekunde. Diese Methode kann daher als Liquorreaktion bei Lues verwendet werden.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489