Journal of Okayama Medical Association
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膽汁内含窒素物排泄ニ就テ 第2報 膽汁内「アミノ」酸排泄ニ就テ

Sugiu, Kizo
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Abstract
Wie schon in der I. Mitteilung dargelegt, habe ich die Aminosäuren in der Galle, welche vermittelst der wie gewöhnlich angelegten Gallenblasenfistel oder nach Goldschmidt und Strisower gewonnen wurden, mit der van Slyke'schen Mikroapparatur, bald annormalen, bald an mit Phosphor vergifteten Hunden und auch solchen, die vor der Phosphorvergiftung verschieden lange gehungert hatten, oder mit Traubenzucker gefüttert, oder mit. Insulin oder Adrenalin injiziert worden waren, bestimmt. Bei normalen Hunden wurden Aminosäuren in der Galle kaum nachgewiesen, aber bei mit Phosphor vergifteten Hunden fanden sich diese Säuren zumeist vermehrt, und nahmen dann sogar noch deutlicher zu, wenn man die Hunde vor der Phosphorvergiftung hatte hungern lassen oder mit Adrenalin vorbehandelt hatte. Wenn man aber den Hunden das Phosphor erst gab, nachdem man ihnen vorher den Traubenzucker per os verabreicht oder das Insulin subkutan injiziert hatte, so wurde die vermehrte Ausscheidung von Aminosäure vermisst. Bei einer Leberschädigung, leichteren und mittleren Grades, wie sie durch die Phosphorgabe hervorgerufen wird, vermehrt sich Ammoniak und Aminosäure ganz parallel, aber bei hochgradig geschädigter Leber ist die Aminosäureausscheidung in der Galle stärker als die des Ammoniak.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489