Journal of Okayama Medical Association
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尿崩症ニ關スル實驗的研究 2. 牛ノ腦下垂體各部浸出液ノ血管作用ニ就テ

Kurose, Iwao
40_2081.pdf 8.43 MB
Abstract
Die Pathogenese des Diabetes insipidus ist von manchen Autoren diskutiert worden, aber es ist darüber noch nicht zur völligen Klarheit gekommen. Ob die Hypophyse zur Entstehung von Diabetes insipidus in irgend einer Beziehung steht oder nicht, ist noch nicht klargestellt, aber es ist wohl bekannt, dass die Hypophysenextrakte (Pars posterior im weiteren Sinne) auf die Harnsekretion beim Diabetes insipidus-kranken antidiuretisch wirken. Schon in früheren Mitteilungen berichtete der Verfasser, dass Pituitrin auf die Gefässe kontrahierende Wirkung hat, deren Grad in den Verschiedenen Organen sehr verschieden ist, und zwar ist diese Wirkung auf die Nierengefässe am stärksten. Der Pituitrin, den man im Laden kauft, wird aus der Pars posterior (im weiteren Sinne) hergestellt, aber das ist wahrscheinlich keine reine Extrakte der Pars posterior, weil bei dem Prozess der Enteiweissung und als Mittel gegen Fäulnis verschiedene Medikamente zur Anwendung kommen. Deshalb kann man diese Pituitrinpräparate nicht als reinen Auszug des Pars posterior ansehen, weshalb man auch dessen Gefässwirkung nicht ohne weiters gleich als echte Wirkung des Hypophysenextraktes annehmen kann, insbesondere, da ja die Gefässe des Bufo japonicus gegen Medikament äusserst empfindlich sind. Also: 1) Welcher Wirkungsunterschied auf das Gefässsystem besteht zwischen dem im Laden käuflichen Pituitrin und meinem frischen Ringerschen Extrakte der Pars posterior (im weiteren Sinne)? 2) Wenn der im Laden käuflichen Pituitrin, Extrakte aus der Pars nervosa und intermedia gleichzeitig enthält, dann fragt es sich, welchem Teil desselben die Wirkung zuzuschreiben ist. Um die obenerwähnten Fragen zu lösen, verfuhr der Verfasser folgendermassen: zuerst wurden die frischen Rindhypophysen wie unten angegeben sehr sorgfärtig getrennt. Jeder Teil wurde dann genau gewogen und sofort zu Brei gerieben. Dann wurde die Wirkungssubstanz in Ringerscher Lösung extrahiert und nachher nach Bedurfnis zu bestimmter braufbarer Konzentration verdünnt. Unmittelbar vor dem Gebrauch wurde die Lösung mehrmals filtriert. a) Pars nervosa b) Pars intermedia c) Kolloid d) Pars anterior e) Stiel Zuerst wurden die zur Untersuchung kommenden Gefässe des Bufo japonicus eine Zeit lang mit der obenerwähnten Ringerschen Lösung durchspült. Dann wurden die von mir selbst bereiteten Extrakte in die Durchspülungsflüssigkeit injiziert oder es wurden die Gefässe mit den verdünten Extrakte durchspült. Dann beobachtete ich die Wirkung der einzelnen Extrakte nach die Tropfenzahl aus den Nierengefässe sowie die Harnsekretion und verglich jede Wirkung der verschiedenen Teile auf die Nierengefässe mit denen auf die anderen Gefässe. Der Verfasser kam zu folgenden Schlüssen. 1. Jeder Extrakt der Hypophyse des Rindes wirkt auf alle Gefässe verengernd, mit Ausnahme der Lungengefässe. Auf die Nierengefässe wirkt er am stärksten, gerade so wie auch Pituitrin. 2. Unter allen Extrakten hat Pars nervosa die stärkste Gefässwirkung, dann folgt Pars intermedia, dann Kolloid und zuletzt Stiel, der Extrakt der Pars anterior aber zeigt fast keine Wirkung auf die Gefässe. 3. Lungengefässe dagegen wurden in einer gewisser Konzentration durch alle Extrakte dilatiert.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489