Journal of Okayama Medical Association
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咽頭角化症ニ於ケル口蓋扁桃腺内ノ骨及ビ軟骨組織ノ存在ニ就テ

Tanaka, F.
Oda, D.
39_333.pdf 1.47 MB
Abstract
Im Jahre 1922 berichteten Dr. Tubogo und Tosaka unserer Klinik 2 Faelle von Tonsillitis hyperkeratosa. Dabei stellten sie nun durch histologische Untersuchung reichliche Knorpel-und Knochengewebe in diesen Gaumenmandeln feat. Sie sehen diese Tatsache nicht als zufaellig an, sondern vermuten, dass diese beiden Veraenderungen gleicher Herkunft waeren, und sind der Meinung, dass bei der Entstehung dieser beiden Veraenderungen die Entzuendung die Hauptrolle spielen muesste, obwohl noch andere individuetle Bedingungen sich daran beteiligen koennten. Nach dieser Miteilung haben wir bisjetzt 3 andere Faelle von Tonsillitis hyperkeratosa bekommen. Aus jedem Falle schaelten wir die Gaumenmandeln in toto aus und durdh histologische Untersuchung in Serienschnitten haben wir immer reichliche Knorpel-und Knochengewebe in jeder Gaumenmandeln nachgewiesen. Hier erinneren wir uns des Literatur, in der bei der Keratosis pharyngis manchmal das gleichzeitige Vorkommen der Knorpel-und Knochengewebe in den Gaumenmandeln mitgeteilt worden ist. Einerseits gestuetzt auf unsere Erfahrungen und andererseits von den Tatsachen in der Literatur ausgehend, sind wir nun immer mehr zu der Ueberzeugung gekommen, dass die keratotisch veraenderten Gaumenmandeln meistens die Knorpel-und Knochengewebe beherbergen. Bisher haben sich in Bezug auf die Genese der Keratosis pharyngis 2 Anschauungen gegenuebergestanden; eine ist die Bakterientheorie und die andere schreibt ihre Entstehung einer Entzuendung zu. Aber nach unserer Anschauung, dass sich diese keratotische Veraenderung aus der gleichen Ursache wie die Knorpel-und-Knochenbildung in den Gaumenmandeln bilden, scheint es schwer zu sein, die Bakterientheorie anzunehmen. Auch der Meinung, dass alle Knochen-und Knorpelinseln in der Gaumenmandeln aus der embryologischen Grundlage entstehen, koennen wir nicht beistimmen, sowohl auf Grund des gleichzeitigen Vorkommens der keratotischen Veraenderungen als auch des histologischen Befundes, bei dem wir verschiedene Uebergangsformen zwischen den Knorpel-und Knochengeweben und den sie beherbergenden Bindegeweben sehen koennen. Im Gegenteil, scheint es uns viel richtiger zu sein, als eine gemeinsame Ursache. der beiden Veraenderungen die Entzuendungstheorie anzunehmen, und unser histologischer Befund gibt eine kraeftige Stuetze fuer diese Theorie. Doch koennen wir die Entzuendung nicht als das einzige aetiologischen Moment dieser Processe betrachten, da wir in den weitaus meisten Gaumenmandeln im Entzuendungszustande keine Knorpel-und Knochengewebe finden koennen. So muessen wir fuer ihre Entstehung noch irgend einen unbekannten Faktor annehmen. In solcher Annahme fuehrten wir die quantitative Bestimmung des Serumcarciums nach De Waard aus und stellten fest, dass bei der Keratosis pharyngis dessen Gehalt hoeher ist als bei den normalen Menschen. So sind wir zu folgendem Schluss gekommen:- 1. Wie wir schon vorher vermutet hatten, stellten wir durch histologische Untersuchung immer reichliche Knorpel-und Knochengewebe in allen Gaumenmandln von 3 Faellen der Tonsillitis hyperkeratosa fest. 2. Diese Tatsache soll die Behauptung von Dr. Tubogo und Tosaka unserer Klinik, dass diese beiden Veraenderungen in den Gaumenmandeln nicht als zufaellig betrachten sind, sondern von einer gemeinsamen Ursache herruehren, noch sicherer nachweisen. 3. Mit Tubogo und Tosaka betrachten wir die Entzuendung als diese hauptsaechliche, gemeinsame Ursache, aber ausser der Entzuendung muessen wir fuer diese Entstehung noch andere konstitutionelle Moment annehmen. 4. Unter diesen konstitutionellen Momenten mag der Carciumgehalt des Blutserums eine wichtige Rolle spielen.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489