Journal of Okayama Medical Association
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「カムフエル」ノ血壓ニ及ボス影響ニ就テ

Katagi, Ryuzo
Thumnail 39_114.pdf 1.94 MB
Abstract
Dass der Campher in grösseren Dosen eine Blutdrucksteigerung hervorruft, wurde bisher schon von vielen Autoren nachgewiesen. Doch gibt es auch Autoren, die diese Wirkung verneinen, ja sogar eine umgekehrte Wirkung behaupten. Über die Ursache der Blutdrucksteigerung sind auch die Meinungen der Autoren nicht einheitlich, indem der eine dieselbe als eine direkte Erregung der Gefässzentren, der andere aber als eine sekundäre Folge der Krampfwirkung auffasst, die auch bei curarisierten Tieren etwaige motorische Reizerscheinungen verursacht, welche die Curarewirkung durchbrechen. Die Autoren, die diese Wirkung nicht annehmen, wollen die nach der subkutanen Injektion des Camphers hie und da auftretende Blutdrucksteigerung durch reflektorische Erregung der Gefässzentren infolge der lokalen sensiblen Reize erklären. Ich prüfte daher an dem Kaninchen unter verschiedenen Bedingungen und bei relativ kleinen Dosen diese Wirkung des Camphers nach. Die Resultate sind wie folgt. 1. Auf den normalen sowie subnormalen Blutdruck, der durch Chloraliesierung bis zu etwa 50-60 mm. Hg. erniedrigt ist, wirkt der Campher nach subkutaner Injektion bisweilen gar nicht, bisweilen erhöhend, manchmal aber auch erniedrigend. Diese Blutdrucksteigerung tritt hie und da gleich nach der Injektion des Giftes auf, fehlt aber nach Durchschneidung des Pflexus lumbosacralis. Daraus ist ersichtlich, dass diese mit Recht als eine reflektorische Erscheinung anzusehen ist. 2. Findet aber die Einführung des Camphers intravenös statt, so führt er den Blutdruck fast immer zur deutlichen Steigerung. Diese Wirkung ist viel deutlicher nachzuweisen, wenn der Blutdruck vorher durch Chloralhydrat bis zu einem gewissen Grade erniedrigt worden ist. Ferner ist der Campher imstande, ohne Mitwirkung von Krämpfen den Blutdruck zu steigern. 3. Die Blutdrucksteigerung nach intravenöser Application des Camphers wird durch Ausschliessung der lokal reizenden Wirkung desselben fast gar nicht beeinflusst. Sie ist viel kräftiger nach einer Applikation in die Jugularvene, als nach einer solchen in die Vene des Hinterbeins ausgeprägt. 4. Der Campher erregt die vasomotirischen Zentren, da die Blutdrucksteigerung nach Durchtrennung oberhalb des Rückenmarks nicht auftritt.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489