Journal of Okayama Medical Association
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「ヂギタリス」類ノ心筋ニ對スル吸着性比較ニ摘出蛙心ヲ使用シタル余ノ一新法ニ就テ

Utsunomiya, Hiroaki
Thumnail 39_1699.pdf 4.47 MB
Abstract
Zur Ermittelung der Unterschiede in der Wirkungsdauer der Digitalisstoffe, also der Unterschiede in ihrem Haftvermögen an dem giftempfindlichen Angriffspunkte, wird eine neue Methode vorgeschlagen. Das Prinzip besteht darin, die Erholbarkeit des isolierten, zum Stillstand vergifteten Herzens durch wiederholte Auswaschung mit geeigneter Spülffüssigkeit zu bestimmen. Als Spülflüssigkeit für diesen Zweck erwies sich Ca-freier oder Ca- und K-freier Ringer als nicht ausreichend, weil die wiederholte Auswaschung mit diesen Flüssigkeiten das Herz hochgradig schädigt und es dazu dem Ca gegenüber so übereuifindlich macht, dass es bei Umsehaltuug auf normalen Ringer in Kontraktur versetzt wird. Mit gutem Erfolg benutzte ich, nach vorsichtiger Auswaschung mit Ca-freiem Ringer, zuerst einen an Ca sehr armen Ringer (1/10 Ca R), dann Ringer mit langsam zunehmendem Ca-Gehalt, indem ich nach je 5 Minuten mit einer Flüssigkeit ausspülte, bis das Herz endlich bei normalem Ringer fortschlageu konnte. Als Beispiel diene, dass das mit Cymalin und Digifolin vergiftete Herz nach Auswaschung mit Ca-freiem Ringer durch 1 malige Auspülung mit 2/5 oder 1/2 Ca-Ringer sich erholte, während bei Digitoxin und Scillaren durch Steigerung des Ca-Gehaltes der Spülflüssigkeit von 1/10 bis zu 5/10 od. 3/10 der Norm, wieder ein systoliseher Herzstillstand eintrat. Auf diese Weise konnte das Haftvermögen der Stoffe der Digitalisgruppe an dem Froschherzen verglichen werden. Darnach ist dasjenige von Cymalin und Digifolin am schwächsten, dann kommt der Reihe nach dasjenige von Digitalein, Strophanthin, Digitamin und Convallamarin. Digalen, Digitoxin und besonders Scillaren haben die stärkte Nachwirkung. Diese Resultate stimmen, mit Ausnahme beiden Stoffen, die auf das Frochherz speziell wirken, mit dem bisherigen Befund am Säugetiere fast überein. Strophanthin zeint nämlich, wie Takayanagi schon berichtet hat, ein grösseres Haftvermögen, ale man beim Säugetier sieht. Besonders ist zu bemerken, dass Scillaren am Froschherzen das grösste Haftvermögen hat, obwohl beim Säugetiere das umgekehrte der Fall ist. Diese Tatsache erinnert uns an Okushimas Befund, dass das Gift hinsichtlich der Wirksamkeit am Frosch unter allen bekannten Digitalisstoffen in der ersten Reihe steht. Aus der obigen Schilderung ersieht man, dass meine Methode zur Beurteilung der Möglichkeit von Kumulationserscheinungen der Digitalisstoffe verwendbar ist.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489