Journal of Okayama Medical Association
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箆形二口蟲病治療研究 Stibnalノ箆形二口蟲病ニ對スル治療的及ビ豫防的效果ニ關スル實驗的研究附 鹽酸「ヱメチン」及ビ一二藥劑ノ効果ニ就テ

Ryoji, S.
Thumnail 39_1657.pdf 3.37 MB
Abstract
Dass die Antimonpräparate für die Behandlung der verschiedenen parasitären Erkrankungen sehr erfolgreich sind, ist in den letzten Jahren aus vielen Seiten berichtet worden und der Verfasser berichtete schon frühzeitig therapeutische Wirksamkeit des Stibnals (Antimon-natriumtartart) auf Kaninchenclonorchiasis und die des Menschen. Inzwischen machte der Verfasser weiter noch genauere experimentelle Vorschung ueber die Wirkungsweise des Stibnals und der einige anderen Praeparate, d. h. Emetin Hydiochloricum, Melysin und Yatren. Als Versuchstier benützte ich die mit Clonorchiasis infizieren Kaninchen und die oben angegebenen Praeparate waren folgender Weise intravenös injiziert: 1. Stibnal; für die eine Gruppe Kaninchen injizierte ich zuerst 0.006 g. pro Kilog. und steigerte dann es endlich auf 0.021 g., indem täglich die Dose um 0.003 g. gesteigert war. Und bei einem anderen Teil derselben Gruppe injizierte ich jedesmal Doppelt so grosse Menge. Die so eben 6 Mal täglich wiederholte Injectionen möchte ich bequemer als eine Wochenkur nennen und wiederholte ich so 5-6 Wochen lang mit eintägigem Intervall. Für die andere Gruppe verwendete ich die ganz analoge Methode beim Menschen, d. h. ich brauchte zuerst 0.006 g. pro Kilog. und es war allmählich bis auf 0.015 g. gesteigert und zwar wie oben erwähnt die Dose um 0.003 g. ansteigend, Injection jeden zweiten Tag. Diese viermaligen Injectionen (eine Kur) wiederholte ich zehnmal mit eintägigem Intervall. 2. Emetin hydrochloricum (pro Kilog. 0.0008 g., analoge Dosis beim Menschen oder 0.0016 g. pro Kilog.) benuetzte ich wie bei sogenannter 7 Tagekur, d. h. eine Woch lang täglich injiziert, dann die nächste Woche aufhörte und so wiederholte ich diese Kur 1-3 Mal. 3. Melysin (pro Kilog. 0.002 g. oder 0.004 g.) brauchte ich bei sogenannter 10 Tagekur, und wiederholte ich diese Kur 10 Mal. 4. Yatren injizierte ich (pro Kilog. 0.5 ccm.) zwei Mal wöchentlich. Mit derartigen Methoden ist der Verfasser zu den folgenden Schlüssen gelangt. 1) Wenn man dem Kaninchen ungefähr 500 reife encystierte Larven gibt, dann entwickelten dieselbe ungefähr 28.1-97.5%, d. h. durchschnittlich 61.4% der gegebenen encystierten Larven sind wieder in der Kaninchenleber als Mutter Tier aufzufinden. 2) Die Dosis letalis des Stibnals für Kaninchen ist pro Kilog. ca. 0.08 g. berechnet. 3) Bei der einmaligen Injection mit normalen Dose sowie noch mehr der wieder. holte 5-6 Wochen lang hinziehende Verwendung kann man nicht irgendwelche Nebenerscheinungen nachweissen. 4) An den Kaninchen, auf denen die gutentwickelten Clonorchis sinensis behaften, nimmt die Zahl der Eier im Kot nach 1-3 Wochenkur allmählich ab, und die Würmer in den Gallenwegen waren beträchtlich geschädigt, ja in einigen Fällen nach 5-6 Wochenkur gar nicht findbar geworden. 5) An den Kaninchen, auf welchen die jüngeren Clonorchis sinensis behaften, werden die Entwicklung der Würmer in den Gallengängen nach 1-3 Wochenkur (die gesamte Dosis pro Kilog. 0.08-0.2 g.) auffallend geschädigt, und erst wenn die gesamte Dosis ca. 0.4 g. pro Kilog. erreicht worden war, nimmt die Zahl ab. 6) Durch die prophylaktische Injection werden die Kaninchen gegen die Infection durch Clonorchis sinensis gar nicht geschützt. 7) Wenn die gesamte Dosis des Emetin hydrochloricum pro Kilog. bis 0.016-0.0112 g. erreicht hat, kann man immer alles Kaninchen unter Vergiftungserscheinungen zum Tod finden. also wir käinnen die Behandlnng bei der oben genannten Weise nicht ausführen, obwohl das Emetin hydrochloricum auf die Wurm sich selbst schädigend wirkt. 8) Melysin (die gesamte Dosis pro Kilog. 0.14-0.28 g.) und Yatren (die gesamte Dosis pro Kilog. 5 ccm.) haben keine nennenswertige Wirkung.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489