Journal of Okayama Medical Association
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膽汁酸及ビ膽汁ノ藥物學的研究

Takahashi, Yoshio
Thumnail 38_949.pdf 4.36 MB
Abstract
Es wurde die pharmakologische Wirkung der Gallensäuren (Cholsäure und Desoxycholsäure) und der Gallen (Hunde-, Katzen-, Rinder-, Ziegen-, Kaninchen-, Hühner- und Froschgalle) auf die verschiedenen ausgeschnittenen Organe untersucht. Die Resultate sind etwa folgendermassen zusammenzufassen. 1. Cholsäure und Gallen sind bei den untersuchten Objekten, Froschherzen, Kaninchen- und Hundedarm, Kaninchen- und Rattenuterus, Nervmuskelpräparat und zerzupften Muskelfasern, ihrer Wirkungsnatur nach annähernd analog, nur der Intensität der Wirkung nach ganz verschieden. 2. Am Froschherzen rufen sie in höheren Konzentrationen einen diastolischen Ventrikelstillstand, weicher ganz allmählich in einen systolischen übergeht, und einen diastolischen Vorhofstillstand hervor. Atropin zeigt bei dieser Wirkung keinen Antagonismus. In niedrigeren Konzentrationen dagegen wirken sie auf die Herztätigkeit fördernd. Es scheint mir aus den folgenden Tatsachen sehr wahrscheinlich, dass diese Wirkung auf die Erregung der nervösen und muskulären motorischen Apparate zurückzuführen ist: Sie können die durch Kalium, Kupfer, Chloralhydrat oder den Mangel an Calcium in der Nährlösung abgeschwächte Herztätigkeit wiederherstellen. Dagegen wird die Insuffizienz, die nach Strophanthin durch Steigerung des Tonus des Herzmuskels hervorgerufen ist, nicht gehindert, ja sogar unterstützt. Ferner kann sich die Herztätigkeit nach ihrer durch Parasympathicusreizung von Acetylcholin verursachten Abschwächung durch ihre Einwirkung früher erholen, als die Kontrolle zeigt. Am Froschherzen erweist sich Desoxycholsäure als etwa 10mal so stark wirksam wie Cholsäure. 3. Cholsäure und Gallen wirken auf den isolierten Dünn- und Dickdarm des Kaninchens und Hundes hemmend, wobei der Tonus absinkt und gleichzeitig die Bewegungen abgeschwächt werden. Diese Wirkung scheint sehr wahrscheinlich auf der Reizung des hemmenden Sympathicus zu beruhen. Bei höheren Konzentrationen folgt der anfänglichen Kontraktur des Darmmuskels dessen Lähmung. 4. Am Kaninchen- und Rattenutetus scheinen sie in passenden Konzentrationen auch den Sympathicus anzugreifen; auf den Kaninchenuterus wirken sie in den meisten Fällen erregend, aber auch nicht selten hemmend und auf den Rattenuterus immer hemmend. 5. Am Nervmuskelpräparat des Frosches erniedrigen Cholsäure und Gallen in kleinen Dosen meistens die Reizschwelle, erhöhen die Kontraktionsfähigkeit, und steigern die Ermüdbarkeit desselben. In höheren Konzentrationen lähmen sie die Nervenendigungen zuerst, dann den Nervenstamm und zuletzt den Muskel selbst. 6. Cholsäure und Gallen bedingen Gerinnen des Inhaltes der Muskelfasern, welche Verkürzung und Destruktion derselben zur Folge hat. 7. Alle Wirkungen der Cholsäure und Gallen sind bis zu einem gewissen Grad reversibel. 8. Unter den sieben untersuchten Gallen ist die Froschgalle im allgemeinen am stärksten wirksam, dann kommen Kaninchen-, Hühner-, Rinder- und Ziegengalle, während die Hunde- und Katzengalle am schwächsten sind. Hinsichtlich der Kardiotonischen Wirkung ist jedoch die Hühnergalle ebenso stark wie Froschgalle. Hinsichtlich der Destruktionswirkung auf die Muskelfasern ist die Kaninchengalle am starksten wirksam. Aus den Resultaten meiner Experimente, angewendet auf die verschiedenen Organe, dürften sich die verschiedenen Tierarten mit Rücksicht auf die abnehmende Giftgkeit ihrer Gallen im allgemeinen in der Reihe abstufen lassen: Amphibien, Pflanzenfresser, Fleischfresser. Die Vogelgalle entspricht in der Giftigkeit etwa der der Pflanzenfresser.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489