Journal of Okayama Medical Association
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Forssman氏抗體ノ結合竝ニ分離

Kageyama, Juichi
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Abstract
Im Hinblick auf die vorliegende Arbeit ist durch Forssman schon bestätigt, dass die Schaf- oder Ziegenhaemolysine wegen Gruppenreaktionen auf Rinderblut haemolytisch wirken, während der Forssman'sche Antikörper nur specifisch Schaf oder Ziegenblut bindet. Aber es gibt keineswegs eine augenfällige Differenz zwischen beiden Haemolysinen. Daher habe ich weiter die Differenzierung der beiden Haemolysine durch Bindung und Isolation mit verschiedenen Forssman'schen Antigene oder mit antigenen Erythrozyten vergleichen und dabei habe ich einen quantitativen Unterschied zwischen beiden bemerkt. Zuerst habe ich den Titer des originalen Serums bestimmt indem ich es stundenlang mit Erythrozytenemulsion oder antigenem Organ bei 37°C digerieren liess. Durch Centrifuge habe ich Abguss und Bodensatz getrennt. Nach Kosakai's Methode habe ich im Zuckermedium aus Antigenen mit Hilfe der Wärme (40°C) den Antikörper isoliert. Diesen Versuch habe ich jedesmal mit gleichem Antigen und mit der gleichen Behandlung gemacht. Die Ziegen-Immunhämolysine wurde nach gewöhnlicher Methode durch Immunisierug des Kaninchens mit entsprechenden Blut darstellt. Als Forssman'sche Antigen wurde die Meerschweinchennierenemulsion oder Pferdenierenemulsion benutzt. Im ersten Versuch habe ich beide Immunkörper mit Ziegenblut verbunden und isoliert. Dabei besteht Artspecifität zwischen Immunhämolysine und antigenem Blut und gibt es keinem Eiweissspecifität beim Forssman'schen Antikörper. Zweitens habe ich umgekehlt sie mit Meerschweinchennierenemulsion verbunden. Drittens habe ich andere Forssman'schen Antigene benutzt, weil ich in diesem Fall die Artspecifität des Eiweiss es ausschalten wollte. Endlich habe ich den Stickstoffgehalt der verschiedenen Medien bei diesen Versuchen vergleichen, um die Beziehungen zwischen Immunkörpergehalt und Eiweissgehalt feststellen. Das Resultat ist kurz folgendes. 1. In bezug auf den Bindungs-Quotienten (Bindungskoeffizient zwischen Original-serum und Abguss nach Bindung) gibt es keinen grossen Unterschied zwischen beiden Hämolysinen mit Ziegenblut, weil diese Erythrozyten sich mit beiden Immunkörpern fast vollständig verbunden hatten. Doch zeigt der Forssman'sche Antikörper statt keiner Artspecifität etwas stärkere Bindungsneigung als Ziegenhämolysine. Es ist bemerkenswert dass die isolierte Flüssigkeit beim Forssman'schen Antikörper etwas stärker hämolytisch wirkt als beim Ziegenhämolysin. 2. In dem zweiten Teil des Versuchs habe ich als Antigen statt Ziegenblut Meerschweinchennierenemulsion angewendet, die als antigener Forssman'scher Antikörper benutzt wurde. Dabei zeigten sich wie erwartet, die beiden Quotienten beim Forssman'schen Antikörper höher als bei der Immunhämolysine. 3. In den dritten Versuche habe ich das Verhältnis der Bindung und Isolierungs-quotienten mit Pferdenierenemulsion geprüft. In diesem Versuch gibt es keine Artspecifität zwischen Antigen und Antikörper wie verher gezeigt. Leider war das Resultat nicht eindeutig, weil dabei die Hämolysine sich mit dem Antigen schlecht band. Nach vielmaligen Versucher erzielte ich endlich, dass auch in diesem Falle der Forssman'sche Antikörper sich bindet und sich stärker isoliert als Ziegen-Immunhämolysine. 4. Weiter habe ich mit Pferdenierenemulsion hämolytisches Serum im Kaninchen erzeugt und die Untersuchugen wie im 3. Teil wiederholt. Dabei habe ich als bindendes Antigen die Meerschweinchennierenemulsion angewendet. Das Resultat ist wie oben. 5. Nach Kjeldahlscher Methode habe ich in verschidenem Medium in dieser Bindung und Isolierung den Eiweissgehalt bestimmt. In diesen Versuchen zeigt sich, in Uebereinstimmung mit den Resultaten von Kosakai, Furuhata, und Ogata, dass der Antikorpergehalt mit dem Eiweissgehalt des Medium nicht parallel geht. Am Schluss mochte ich sagen, dass der Forssman’sche Antikorper als Schaf- oder Ziegenhamolysine specifisch nicht nur sein Antigenorgan sondern auch Ziegenblut bindet. Zufolge dieser Verbindung kommen auch in der Isolierungsflussigkeit mehrere Antikorper vor.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489