Journal of Okayama Medical Association
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葡萄糖ノ胃液分泌ニ及ボス影響

Kobayashi, Magobei
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Abstract
Der Traubenzucker wird zur Zeit von vielen Seiten angewandt, aber wir kennen die Wirkung desselben, speziell auf die Magensekretion noch nicht genügend. Der Verfasser untersuchte experimentell an Hunden mit Pawlow'schem Kleinmagen, wie die Magensekretion durch die Traubenzuckerapplikation beeinflusst wird, indem er den Traubenzucker per os oder intravenös zuführte. Aus den Versuchsresultaten hebt er folgende Tatsachen hervor: 1) Wurde hypertonische Traubenzuckerlösung sowohl per os als auch intravenös verabreicht, so pflegte eine Verminderung der Saftmenge einzutreten, und zwar je grösser die eingeführte Menge, desto stärker. Die prozentuellen Verhältnisse betriffs gesamte Azidität, freie Salzsäure, Chlor und Pepsin blieben aber dabei fast unverändert. Der per os zugeführte Rohrzucker bewirkte ebenso eine Hemmung der Magensekretion, aber viel weniger ausgeprägt als der Traubenzucker. 2) Bei der intravenösen Injektion der isotonischen und auch der hypotonischen Traubenzuckerlösung hat man nicht diejenige hemmende Wirkung bemerkt. Auch war die hemmende Wirkung der hypertonischen Kochsalzlösung auf die Saftmenge viel schwächer, mit der des Traubenzuckers verglichen. Aus den oben erwähnten Resultaten wäre die Anwendung des Traubenzuckers in denjenigen Fällen gerechtfertigt, wo wir überhaupt eine Verminderung der Magensaftsekretion zu therapeutischem Zwecke erwarten, wie z. B., bei Hyperchlorhydrie, Ulcus ventriculi, Pylorospasmus u. s. w..
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489