Journal of Okayama Medical Association
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腹水中ニ出現スル所謂印付指環細胞(Siegelringzellen)ニ就テ

Toda, Yuichi
Thumnail 37_436.pdf 954 KB
Abstract
Wie bekannt hat Stadelmann im Jahre 1908 zuerst eine Art Zellen beschrieben, die morphologisch einem Siegelring sehr ähnlich sind und deswegen als “Siegelringzellen” genannt wurden. Da diese Zellen bis vor kurzem immer bei karzinomatösen Erkrankungen des Peritoneums und der Meningen gefunden wurden, so haben diese Zellen eine gewisse Bedeutung für die Diagnose der letztgenannten Erkrankungen gehabt. Angeregt von den Befunden von einem Autor, der neuerdings diese Zellen im nicht karzinomatösen Punktat gefunden hat, untersuchte der Verf. zahlreiche Fälle von Aszytesflüssigkeiten verschiedener Natur und konnte diese Zellen auch in der Punktionsflüssigkeit bei 5 Fällen der sicher diagnostizierten Leberzirrhose nachweisen. Es handelte sich bei den 4 Fällen um die typisch verlaufende genuine Leberzirrhose und bei dem einen um die zirrhotische Staungsleber beim Herzklappenfehler. Anbetreffs der Entstehungsweise dieser Zellen ist der Verf. in der meinung, dass die Endothelzellen des Bauchfells (gelegentlich auch die Leukozyten und andere histiozytäre Zellen) in der Aszytesflüssigkeit unter gewissen Zuständen sich kugeln und nicht einfach durch Luft-oder Wasseraufnahme, sondern durch irgendeinen Degenerationsprozess (Fett-, Lipoid-, und Mucinfärbung aber dabei negativ ausgefallen) sich so charakteristisch formieren dürfen. Immerhin muss man nach dem Befunde des Verf. annehmen, dass das Auftreten der sogenannten Siegelringzellen in der Punkitonsflüssigkeit für karzinomatöse Erkrankungen der serösen Häuten nicht pathognomonisch ist.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489