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ID 47479
FullText URL
Thumnail 38_1377.pdf 840 KB
Title Alternative
Über die Wirkung der Fixierungsmittel
Author
Bito, Futoshi
Abstract
Bei Fixierung durch ab. Alkohol wird eine beträchtliche Volumverminderung d. h. Schrumpfung der Gewebselemente besonders an der Oberfläche des Gewebsstückes wegen der energisch hygroskopischen Wirkung des Alkoholes hervorgebracht, wobei die Zellen auch ihre Formen stark verändern können (Fig. 1). Selbstverständlich gibt die Schrumpfung zur Vermehrung der Dichtigkeit des Zell-oder Kerninhaltes Anlass, so dass solche Zellen oder Kerne im allgemeinen intensiv gefärbt zu Tage treten. Ausserdem tritt eine Verschiebungserscheinung des Zell- und Kerninhaltes in solchen Präparaten auf, und zwar in den dicht unter den stark verkleinerten Randzellen liegenden, wie ich es im Spinalganglion des Hundes beobachtet habe (Fig. 1). Es ergibt sich nämlich, dass ein dichter und daher stark gefärbter halbmond- oder sichelförmiger Teil, welcher seine Konvexität nach innen richtet, am inneren Rand der Zelle und des Kerns zum Vorschein kommt. Dasselbe gilt auch für die mit 80% igen Alkohol oder Aceton fixierten Präparate, nur dass hier die Erscheinung in den Randzellen selbst stattfindet (Fig. 2 u. 3). Zweifellos spielt dabei der Diffusionsstrom der angewendeten Fixierungsflüssigkeit eine grosse Rolle, und zwar macht sich dies geltend, so lange als das Eiweiss noch nicht gefällt ist. Meiner Erfahrung nach verschiebt sich der Kern selbst nicht. Doch kommt es nicht selten vor, dass der fast ganze Kerninhalt bei der Alkoholfixation so beträchtlich verschoben ist, dass eine ungefärbte sichelförmige Stelle die äussere Kernhälfte ausmacht, als ob der gauze Kern verschoben wäre. Bei der Acetonfixation ist die Verschiebung des Zellinhaltes am deutlichsten, so dass manche Zellen sogar nach innen gerichtete fortsatzartige Vorsprünge zwischen den Mantelzellen hinausschieben (Fig. 3). Im mit ab. Alkohol, 10% iger Formalin-, gesättiger Pikrinsäure-, oder Subliamatlösung fixierten Spinalganglion sieht man, dass manche Zellen durch ihre Schrumpfung mehr oder weniger ihre normale Gestalt verlieren, und zwischen der Kapsel und dem Zelleib eine künstliche Lücke bleiben lassen, was dadurch zustande kommt, dass die zuerst fixierte Kapsel mit dem Zelleib nicht zusammenschrumpft. Meiner Erfahrung nach ist die bei der Fixierung auftretende Schrumpfung oder Quellung im hohen Grade von dem Fällungs- und Diffusionsvermögen resp. der Acidität der angewendeten Flüssigkeit abhängig, während der osmotische Druck der Flüssigkeit dabei keine nennenswerte Rolle spielt. Im mit 10% iger Formalinlösung fixierten Spinalganglion trifft man zahlreiche stark verkleinerte Ganglienzellen, welche von ihrer Oberfläche viele feine Fäden ausstrahlen lassen (Fig. 4). Es handelt sich nicht um wirkliche Fortsätze, sondern um eine Schrumpferscheinung. Anderseits sieht man in demselben Präparate manche Nervenzellen, welche fast keine nennenswerte Veränderung zeigen. Wie ich in einer anderen Arbeit auseinandersetzte (Folia anat. Jap. Bd. 4), verändert sich Formalin im Gewebsbestandteile manchmal durch Oxydation in Ameisensäure, welche ihrerseits durch die Hydratation der Eiweissionen eine Quellung der betreffenden Stelle hervorruft. Wie Kumagai nachgewiesen, fällt die Reaktion der Oxydase im Spinalganglion je nach der Zelle sehr verschieden aus. Daher liegt es auf der Hand, dass im mit Formalin fixierten Ganglion eine Anzahl Zellen stark schrumpfen, während andere durch die Ameisensäurebildung von dieser Veränderung gehemmt oder vielmehr einer Quellung unterworfen werden.
Note
原著
Published Date
1926-12-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume38
Issue
issue443
Publisher
岡山医学会
Start Page
1377
End Page
1387
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/38/443/38_443_1377/_article/-char/ja/
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http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
日本語
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Copyright© 岡山医学会
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joma