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ID 47418
FullText URL
Thumnail 38_539.pdf 1.26 MB
Title Alternative
Milz und Magensekretion
Author
Kobayashi, Magobei
Abstract
Die Beziehung zwischen Milz und Magensekretion ist eine der noch nicht gelösten Fragen. Gegen diese nicht erklärte Beziehung Stellung zu nehmen, habe ich etwaige Versuche an Hunden mit Pawlow'schem Kleinmagen ausgeführt und die folgenden Resultaten gewonnen. Zuerst habe ich bei jedem Hunde die zeitliche Kurve der Sekretionsmenge, den Gehalt an freier Salzsäure und Chlor, die Gesamtazidität und die peptische Verdauungskraft des Magensaftes für eine bestimmte Probekost bestimmt und dann die Beeinflussung derselben durch verschiedene Eingriffe untersucht. Bei der Röntgenbestrahlung der Milzgegend bemerkt man die Verminderung der Magensekretion und die Hemmung erreicht ihr Maximum gewöhnlich um 24 Stunden nach der Bestrahlung und ist desto ausgeprägter und dauert desto länger, je grösser die Dose der Bestrahlung ist. Nach der einmahligen Bestrahlung geht es meist nach einigen Tagen vorüber und nach der Splenektomie bleibt noch diese Wirkung fast gänzlich aus. Ebenso wird die Saftmenge durch die intravenose Elektrargolinjektion vermindert und es dauert mehr oder weniger lang, je nach der injizierten Menge. Die Injektion von Milzextrakt in physiologischer Kochsalzlösung verursacht keine merkliche Verãnderung auf sowohl die Menge als auch die übrigen Beschaffenheiten des Magensaftes. Wird die Milz exstirpiert, so wird die Saftmenge nach mehreren Tagen in hohem Grade vermindert und dann vermehrt sich nach und nach, sogar einmal über den Ausgangs-Wert hinaus und dann wieder herab, bis zum anfänglichen, vor der Operation betragenden Wert, was gewöhnlich etwa 2 Monate nach der Operation kommt. Die Erscheinung tritt meist desto ausgeprägter auf, je grösser die Milz ist. Werden Versuchstiere mit Splenotoxin behandelt, so verhält sich die Magensekretion ebenso wie bei der Milzbestrahlung, der Milzexstirpation und der Elektralgolinjektion und nach etwa 1 Woche kehrt es allmählich zum anfänglichen Zustande zurück. Diese Hemmung tritt aber bei splenektomierten Tieren nur ganz minimal auf. Als Kontrolle dient die Hämolysininjektion, bei welcher solche hochgradige Veränderung, wie bei der Splenotoxininjektion, nicht herbeigeführt wird. Was es die Einwirkungen der oben erwähnten, verschiedenen Manipulationen auf die Gesamtazidität, die freie Salzsäure, den Chlorgehalt und die Pepsinverdauung des Magensaftes anbetrifft, ist und bleibt es fast immer unbeeinflusst. Aus den obigen Resultaten kann man schliessen, dass eine gewisse, ja sogar eine spezifische Beziehung zwischen der Milzfunktion und der Magensekretion, speziell der Saftmenge, bestehen und die Verminderung der Sekretion nach der Splenektomie nicht nur von anatomischen Läsionen, unter anderen von einer lokalen Gefässschädigung, sondern vielmehr von einer Gleichgewichtsstörung im sog. Retikuloendothelialapparate abhängig zu sein scheint, obwohl es über die eigentliche Beziehung zwischen dieser Störung und der Magensekretion noch weiterer Forschung bedarf.
Note
原著
Published Date
1926-05-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume38
Issue
issue436
Publisher
岡山医学会
Start Page
539
End Page
565
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/38/436/38_436_539/_article/-char/ja/
Related Url
http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
日本語
Copyright Holders
Copyright© 岡山医学会
File Version
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joma