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ID 46780
FullText URL
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Title Alternative
Über die Färbung des Glykogens im tierischen Gewebe (2. Mitteilung.) Über die Karminfärbung des Glykogens, mit Berücksichtigung des gegenseitigen Verhältnisses der Kernsubstanz und des Glykogens bei der Färbung
Author
Yuien, Kazue
Abstract
Zum Zweck der histologischen Glykogenfärbung im tierischen Gewebe wendet man heutzutage hauptsächlich die Bestsche Karminmethode an, da dieses Verfahren für diesen Zweck sehr günstig ist. In Bezug auf die theoretische Erörterung dieses Verfahrens finden sich jedoch kaum irgendwelche Angaben. Daher habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt und bin zu den folgenden Ergebnissen gelangt: A. Da man das Glykogen sowohl mit der Karmin-Salzsäure-Ammonialösung als auch mit der Karmin-Kochsalz-Kalilaugelösung gleich elegant tingieren kann, sind Kalicarbonat, Kalichlorat, Ammonia und Methylalkohol, welche alle bei der Bestschen Glykogenfärbung durchaus notwendig sind, für die Glykogenfärbung an und für sich keine unentbehrlichen Komponenten. B. Als Differenzierungsmittel bei der Glykogenfärbung leisten auch Methylalkohol, Äthylalkohol, mehrere organische und anorganische Säuren, welche sämtlich Karmin mehr oder weniger aus seiner Lösung fällen, gute Dienste. Sogar die reine Kochsalzlösung (Ca. 20%) dient zu diesem Zweck in völlig guter Weise. C. Wenn man bei der Glykogenfärbung zu der Farblösung bzw. zum Differenzierungsmittel eine Säure hinzufügt, so lassen sich auf diesem Wege besser dauerhafte Präparate anfertigen. Dies beruht m. E. höchstwahrscheinlich darauf, dass das sich aus dem Objektträger oder aus dem Deckglas befreinde Alkali durch die im Präparat übrig bleibende geringfügige Säuremenge neutralisiert wird und infolge dessen das adsorbierte Karmin sich nicht auflöst, was gerade die Entfärbung verhindert. D. Legt man den Schnitt gleich nach der Karminfärbung in Wasser, so entweicht der Farbstoff ohne weiteres, sodass keine Glykogenfärbung erhalten wird. Dagegen kann man durch einmalige Differenzierung des Schnittes vor dem Auswaschen in Wasser die Entfärbung mehr oder weniger vermeiden. E. Falls eine säurehaltige alkoholische Karminlösung statt der Bestschen Farblösung oder ein saures Differenzierungsmittel an Stelle des Bestschen gebraucht wird, so hat dieses Verfahren auch Kernfärbung zur Folge, welche ebenfalls durch Abspülen in Wasser gleich nach der Färbung vesnichtet wird. Selbst eine flüchtige Differenzierung macht jedoch die Karminfärbung der Kerne viel stabiler. F. Bei der Anwendung einer säurehaltigen Farblösung oder eines sauren Differenzierungsmittels ist der Färbungsgrad des Glykogens der Dissoziationskonstante des Säures nicht proportional im Gegensatz zur Kernfärbung, welche beim Gebrauch einer stärkeren Säure besser ausfällt. G, Sowohl bei der Glykogenfärbung als auch bei der Kernfärbung verbindet sich das Karmin mit dem Glykogen oder mit der Kernsubstanz nur physikalisch, aber es besteht ein gewisser Unterschied zwischen beiden Färbungsprozessen. Das Glykogen wird ohne weiteres gefärbt, wenn das Karmin aus seiner molekularen Lösung niederschlägt, da das fixierte Glykogen verhältnismässig locker ist und gröbere Karminteilchen in sich aufzunehmen vermag. Dagegen ist die fixierte Kernsubstanz zu dicht, als dass sie die genannten Teilchen in sich aufnehmen könnte. Um das Karmin in die Kernsubstanz eindringen zu lassen, muss man das niederschlagende Karmin wieder in Salzsäurealkohol auflösen, damit die Karminteilchen viel feiner werden.
Note
原著
Published Date
1928-06-30
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume40
Issue
issue6
Publisher
岡山医学会
Start Page
1125
End Page
1135
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/40/6/40_6_1125/_article/-char/ja/
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language
日本語
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