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ID 46290
FullText URL
Thumnail 42_1161.pdf 1.36 MB
Title Alternative
Pharmakologische Untersuchung des Guanidins und einiger seiner zyklischen Derivate (I. Mitteilung.) Über die Beeinflussung der Gerinnbarkeit des Blutes
Author
Shinozaki, Kenkichi
Abstract
Obwohl seit langem hekannt ist, dass bei Vergiftung durch Guanidin die Gerinnbarkeit des Blutes herabgesetzt wird, findet sich in der Literatur doch noch keine Angabe über eine fördernde Wirkung. Dem Verfasser fiel aber bei der Untersuchung einiger zyklischer Guanidinderivate auf, dass die Blutentnahme nach Anwenclung dieser Gifte oft sehr schwer war, was wohl einen Zweifel an die fördernde Wirkung auf die Gerinnbarkeit des Blutes aufkommen lässt. Es wurden daher diesbezügliche vergleichende Untersuchungen nicht nur mit diesen Derivaten sondern auch mit Guanidin und Synthalin angestellt. Die Versuche erstreckten sich also auf: Guanidin (G), Phenyläthylguanidin (Ph), Benzylguanidin (B), Pentamethylenguanidin (P), Cyklohexylguanidin (C), Piperonylguanidin (Pi) und Dekamethylendiguanidin (D). Die Resultate lassen sich, wie folgt, kurz zusammenfassen: 1. Alle diese Guanidinderivate wirken am Kaninchen in kleinen, noch keine Vergiftungserscheinungen verursachenden Dosen auf die Gerinnung des Blutes beträchtlich fördernd. 2. In dieser Wirkung sind B, Ph und D am stärksten, und hinsichtlich ihrer wirksamen Minimaldosis etwa 10 mal so stark wie Guanidin, indem these je 0.0005g pro kg (intravenös) beträgt. Mitunter ist die Wirkung des B's am ausgeprägtesten. Dagegen wirken P und Pi schwächer als Guanidin (etwa 1/5) und C am schwächsten (etwa 1/10). 3. Wenn die Dosis einen bestimmten Wert übersteigert, so büsst die fördernde Wirkung aller Gifte wieder an Stärke ein, geht bei D, Ph, P und G sogar in eine hemmende über. Besonders zeigt D schon in den kleinsten Dosen eine hemmende Wirkung. 4. Direkt dem Blut in vitro zugesetzt, wirken alle Gifte nicht mehr gerinnungsfördernd, während sie in grossen Dosen auf die Blutgerinnung stark hemmend wirken, wobei ein Zusatz von Ca-lösung das Blut wieder gerinnbar machen kann. 5. Wie bei Benzylguanidin bewiesen wurde, ruft das Gift nach der Einspritzung am Kaninchen eine Zunahme des Thrombin- und Fibrinogengehaltes im Blute hervor. 6. Das Benzylguanidin wirkt gegen die gerinnungswidrige Wirkung des Hirudins antagonistisch. 7. Die gerinnungsfördernde Wirkung des Benzylguanidins und die hemmende Wirkung grösserer Dosen Atropin zeigen einen gegenseitigen Antagonismus, wobei aber die Wirkung des ersteren durch das letztere nicht vollkommen unterdrückt wird, wie es doch bei Adrenalin der Fall ist. 8. Wenn Benzylguanidin mit “Illicin”, einem wirksamen Bestandteil der japanischen Pflanze “Illicium anisatum”, kombiniert wird, so wird der Effekt potenzierend verstärkt.
Note
原著
Published Date
1930-05-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume42
Issue
issue5
Publisher
岡山医学会
Start Page
1161
End Page
1187
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/42/5/42_5_1161/_article/-char/ja/
Related Url
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language
日本語
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joma