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ID 44958
FullText URL
Thumnail 50_2399.pdf 19.8 MB
Title Alternative
Studien über die Entwicklung der Prostate bei den Mammalien, besonders bei Meerschweinembryonen
Author
Mochizuki, Shoji
Abstract
Die Entwicklungsgeschichte der menschlichen Prostate ist seit langem oft Gegenstand eingehender Untersuchungen gewesen. Trotzdem gehen die Meinungen betreffs des Zeitpunktes und des Ortes der Entstehung dieser Drüse auseinander. Ausserdem finden sich über die Eutwicklung der Prostate bei anderen Säugetieren in der Literatur nur spärliche Angaben und gar keine über ihre Entwicklung beim Meerschweinembryo. Daher habe ich unter Leitung von Herrn Prof. J. Shikinami mit Hilfe der Born-Peter'schen Modellierungsmethodeüber diesen Punkt Untersuchungen angestellt und folgende Ergebnisse erhalten. 1) Die Anlagen der Prostate werden erst beim 30.0mm langen Embryo ale solide Epithelknospen an den lateralen Wänden und dorso-caudalen Kanten der Sulci prostatici sichtbar. Am Aufban diSer Prostatafurchen beteiligt sich der candela Abschnitt der primären Harnrohre sowie der craniale des Sinus urogenitalis. 2) Die vom Genitalstrang aus caudalwärts liegende Drüsenanlage, die mit der menschlichen caudalen dorsalen homolog ist, beginnt sich etwas früher zu entwickeln als die vom ihm cranial gelegene; auch im weiteren Verlauf erreicht jene einen hoheren Entwicklungsgrad. 3) Bereits beim Embryo von 34.0mm Sch.-St.-L. liegen beiderseits 30 Drüsenanlagen symmetrisch, und diese Drüsenzahl ist den von mir untersuchten Meerschweinembryonen eigentümlich. Die freien Enden der caudalen Drüsenanlagen sind im allgemeiuen caudalwärts gerichtet, im Gegensatz zu den cranial gelegenen, welche cranialwarts gerichtet sind. 4) Während das Stroma der Prostata auf den früheren Entwicklungsstufen nur aus einem dichtgefügten, um die Urethra und Prostata jedoch zirkulär geordneten Mesenchymgewebe besteht, wird eret beim 40.0mm langen Embryo die Prostatamus- kulatur angelegt. Diese Muskulatur findet sich zirkulär um die "prostatic tubules" und entstammt dem Mesenchym der Urethra, aber nicht dem distalen Ende des Genitalstranges. 5) Beim 46.0mm langen Embryo wachsen alle Drusenanlagen zu langen Zellsträngen aus und zeigen die Gestalt der sog. Oswald'schen "prostatic tubules". In diesem Stadium des Embryos entateht schon teilweise zentrale Lumenbildung in den "tubules" welche bis zum vorgehenden Stadium solid waren; einige stark entwickelte "tubules" sind mit Seitenausbuchtungen versehen. 6) Beim Embryo von 61.0mm Sch.-St.-L. zeigen die" prostatic tubules" durch vielseitige Verzweigungen ein strauchartiges Aussehen und die Endzweige beginnen die eigentliche Drüsenmasse der Prostata zu bilden. Die Hauptmasse der Basis prostatae wird von den cranialen Anlagen gebildet; die caudalen bilden die seitlichen und hinteren Partien des Seitenlappens. 7) Wahrend die Kanalisierung der Drüsenausführungsgange der Prostata beim 82.0mm langen Embryo fast vollendet ist, erhalten die Drüsenendstücke noch kein Lumen. Vielleicht kann man von einer wirklichen Kanalisierung der Drüsenendstücke erst postfetal sprechen. Die von einseitigen Seitenlappendrüsen entstandenen Ausführungsgänge steigen ventrocaudalwärts der Lateralen Wand der Samenblase entlang ab und fliessen etwa oberhalb der Einmündungsstelle in einen Hauptgang zusammen. 8) Die Prostata besteht aus zwei Seitenlappen, Lobus dexter und Lobus sinister; die Verzweigungen beider Seitenlappendrüsen verbreiten sick in der Mittellinie und bilden demnach eine Art "Commissur". Aber ein selbständiger Mittellappen und Ventrallappen fehlen dem Meerschweinembryo. 9) Bei meinen untersuchten weiblichen Embryonen findet sich keine Spur von der der Prostata entsprechenden Urethraldrüsen. 10) Beim 20.7mm langen Embryo werden die Samenblasen als laterale Ausbuchtung der Wolff'schen Gange angelegt. 11) Beim Embryo von 34 .0mm Sch.-St.-L. sind auch die untersten Abschnitte der Wolff'schen Gange, caudal von der Abgangsstelle der Samenblase, angeschwollen und bilden die direkte Fortsetzung der Blasen; deswegen fehlen die eigentlichen Ductus ejaculatorii. 12) Die Samenblase erhält die von Mihalkovics beschriebene Form mit einem horizontalen und einem aufsteigenden Teil beim 46.0mm langen Embryo und ihre ganze Länge beträgt 1.88mm. 13) Beim Embryo von 61.0mm Sch.-St.-L. vereinigen sich die caudaleu Teile der beiden Samenblasen und öffnen sich in einer einzigen Mundung in die Urethra.
Published Date
1938-12-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume50
Issue
issue12
Publisher
岡山医学会
Start Page
2399
End Page
2425
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/50/12/50_12_2399/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma