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ID 44264
FullText URL
Thumnail 53_2137.pdf 1.97 MB
Title Alternative
Experimentelle Untersuchungen über die Veränderungen von der Blutmilchsäure und dem CO(2) gehalt des Blutplasmas bei den akuten Bauchfellentzündungen
Author
Ishihara, Kan-ichi
Abstract
Bei Kaninchen und Hundenwurde auf experimentellem Wege akute Bauchfellentzündung hervorgerufen, um den Gehalt des Blutes an Milchsäure und CO(2) festzustellen, und zwar die Milchsäure durch Anwendung der Takahata-Kumeschen Methode, CO(2) durch Benutzung des van Slykeschen Verfahrens. Ebenso wie bei Blutzuckeruntersuchung wurden auch im vorliegenden Versuch den Tieren alle Nahrungen entzogen. Die Ergebnisse waren wie folgt: 1) Im Kontrollversuch, in welchem physiologisehe Kochsalzlösung in der Menge von ca. 20,0ccm in die Bauchhöhle der Tiere eingeführt worden war, wies das Blut weder an Gehalt der Milchräure noch an Gehalt von CO(2) keine nennenswerte Veränderung auf. 2) Bei den Tieren, bei denen eine einfache Laparotomie mit einem kleinen Schnitt innerhalb von 2 oder 3 Minuten ausgeführt wurde, zeigte das Blutplasma im Laufe von 2 bis 3 Stunden nach der Operation eine geringe Vermehrung an Gehalt von CO(2). An Gehalt der Milchsäure trat im Blut keine erhebliche Veränderung auf. 3) Bei schwerer Peritonitis erfuhr die Menge der Milchsäure im Blut eine so auaserordentlich rapide und hochgradige Steigerung, dass ihr Endwert sogar ca. 100mg% und mehr betrug. 4) Wenn die Peritonitis nicht schwerer Natur war, zeigte ein Teil der Tiere im Frühstadium an Gehalt der Milchsäure keine nennenswerte Veränderung, während ein anderer Teil der Tiere im Laufe von 2-3 Stunden nach der Operation eine mässige Vermeheung aufwies. Im Endstadiurn jedoch nahm die Milchsäure in allen Fällen von diesem nichtschwerenKrankheitsbild quantitativ allmählich zu. Je schwerer die Krankheit war, um so schneller und höhergradig trat die Vermehrung auf. 5) Auch die quantitative Steigerung der Milchsäure im Frühstadium tart um so höhergradig und länger andauernd auf, je leichter die Bakterien bezw. Bakteriengifte vom Peritonaeum resorbiert werden konnten. 6) Ein nachträglicher Versuch ergab, dass die Kurven der quantitativen Schwankungen der Blutmilchsäure bei akuter Pankreasnekrose und akutem Ileus mit denjenigen Kurven übereinstimmten, welche bei mässig akuter Peritonitis, bei der die Milchsäure im Frühstadium keine quantitative Steigerung zeigte, verzeichnet wurden. Bei akuter Pankreasnekrose jedoch dauerte die anfängliche Absteigerung der Kurven viel länger als sonst, so dass die Aufsteigerung der Kurven im Endstadium auch um so später auftrat, was einen niedrigeren Endwert der Milchsäure mit sich brachte. 7) Der Gehalt des Blutplasmas an CO(2) nahm bei Peritonitis allmählich ab, und zwar um so schneller und stärker, je schwerer die Krankheit auftrat. Bei der schwersten Form dieser Krankheit wurde der Endwert von CO(2) bis zu ca. 20Vol% herabgesetzt. Mit anderen Worten also, dass bei akuter Peritonitis eine Acidosis auftrat, deren Stärke zu den Krankheitssymptomen parallel stand.
Published Date
1941-10-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume53
Issue
issue10
Publisher
岡山医学会
Start Page
2137
End Page
2164
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/53/10/53_10_2137/_article/-char/ja/
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http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
日本語
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joma